Asustek: Expansionspläne sehen 4,5 Mio. LCDs und 10% Premium-LEDs vor

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Nach einer aktuellen Prognose des Unternehmens rechnet Asustek Computers damit, dass 2011 der weltweite Absatz von LCD-Monitoren aus eigener Fertigung 4,5 Millionen erreicht. In Taiwan erwartet man Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich, berichtet das Branchenportal Digitimes. Seit Beginn 2011 weitet Asustek sein Bildschirm-Portfolio in Richtung der Märkte für Premium-Displays und professionelle Grafiker-Produkte aus und prognostiziert für die letztgenannte Kategorie einen zehnprozentigen Anteil am Gesamtabsatz.

Der kürzlich vorgestellt Asus PA246Q ist ein Vertreter der PA-Serie mit IPS-Panel (Foto: Asus)

2010 lag das Volumen auf dem Weltmarkt für LCD-Monitore bei 160 Millionen Geräten. Asustek erlangt mit 3,7 Millionen verkauften Displays einen Anteil von 2,3 Prozent daran und schaffte es, in Taiwan mit 24 Prozent Marktanteil Marktführer zu bleiben. 2011 geht Asustek davon aus, ebenda 500.000 LCD-Geräte abzusetzen. Zusätzlich will sich das Unternehmen auf Nordamerika und Europa konzentrieren, wo man in den Ranglisten auf Platz sechs beziehungsweise unter die ersten Acht kommen will.

In Bezug auf Produktvorstellungen im Grafikprofi-Segment sprach Asustek davon, seiner PA-Serie einen 24,1-Zoll-Monitor im 16:10-Format hinzuzufügen. Der Neuzugang soll 98 Prozent des Adobe-RGB-Farbraums abdecken und 18.000 NT-Dollar (circa 431 Euro) kosten. Daran anschließen soll sich ein Modell mit einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll. Angesichts guter Verkaufszahlen für die neuen professionellen Monitore ist Asustek überzeugt davon, dass die PA-Serie in diesem Jahr einen Absatzanteil von drei bis fünf Prozent erreichen wird.

Im zweiten Quartal will der Hersteller seine ML-Serie erweitern und plant die Einführung von Bildschirmen mit IPS-Panel und LED-Hintergrundbeleuchtung. Offenbar will Asustek in diesem Segment mit dem Wettbewerbe gleich ziehen, der bereits EBV-geeignete Premium-Monitore vorgestellt hat. Als High-End-Modelle mit Diagonalen von 22 und 24 Zoll dürften die Asustek-TFTs bis zu 1.000 NT-Dollar (23,94 Euro) teurer sein als andere LED-beleuchtete Displays. Das Unternehmen geht davon aus, den Anteil der LED-Oberklasse in diesem Jahr auf zehn Prozent auszubauen.

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