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AUO: kein Einfluss durch Arbeitskräftemangel

Der Präsident und Vorsitzende Geschäftsführer von AUO (AU Optronics), LJ Cheng, hat mitgeteilt, dass er keine negativen Auswirkungen auf die AUO-Produktion in China durch den dortigen Arbeitskräftemangel befürchtet.

Wie die Digitimes meldet, sieht er den Arbeitermangel in China nicht so ernst wie in einigen Berichten dargestellt. Sein Ausmaß variiere in den verschiedenen Landesteilen, vor allem Südchina werde unter dem Mangel zu leiden haben.

Den Berichten, AUO habe vor in China eine 7,5G-Fabrik zu eröffnen, entgegnet er: AUO sei in einer besseren Position als alle übrigen taiwanischen Hersteller, in China eine 6G- oder eine modernere Fabrik zu errichten. Dies liege daran, dass AUO in seinem taiwanischen 8,5G-Werk bereits die Serienfertigung aufgenommen habe. AUOs zweite Fabrik dieser Generation im Central Taiwan Science Park (CTSP) soll laut Chen im dritten oder vierten Quartal 2010 ihren Betrieb aufnehmen. Geplant seien außerdem 10G- oder 11G-Werke.

Zwar hat Taiwan sein gegenüber einheimischen Fertigern ausgesprochenes Verbot, moderne Fertigungsstraßen in China zu eröffnen, aufgehoben – allerdings müssen diese mindestens eine Generation älter sein als die Werke auf taiwanischem Boden. Chi Mei Optoelectronics (CMO), Dauerrivale von AOU, steht indessen noch vor der Fertigstellung seiner ersten 8,5G-Fabrik.

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