AUO: Trotz sinkender Panelpreise Gewinnerwartung für Quartal drei

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Wie die Digitimes berichtet, zwingen die bis auf das Kostenniveau sinkenden Verkaufspreise für IT- und TV-Panels die Hersteller, ihre Auslastung zurückzufahren, um ihre Verluste zu minimieren.

Panelgiganten wie AUO machen noch Gewinn, während kleinere Panelhersteller schon Verluste einfahren. (Logo: AUO)

Der taiwanische Panelriese AU Optronics (AUO), in dessen Produktsortiment etwa 40 Prozent aller TV-Panels mit LEDs beleuchtet werden, wird Marktbeobachtern zufolge in Quartal drei hohe Gewinne einfahren. LCD-Monitorpanels sind laut den Insidern seit Quartalsbeginn um fünf bis 20 Prozent billiger geworden, Notebook- und TV-Panels um zehn bis 15 Prozent.

Während sich die Verkaufspreise bei einigen Panels für den IT-Bereich schon auf dem Niveau der Barpreiskosten der größten Panelhersteller befinden, stehen andere kurz vor den Gesamtkosten für die Herstellung. Die Gewinne der Großhersteller sind dementsprechend geschrumpft, und die Hersteller aus der zweiten Reihe befinden sich bereits in der Verlustzone.

Dass bei AUO der Anteil LED-beleuchteter Modelle höher liegt als der Marktdurchschnitt von 25 Prozent, könnte nach Ansicht von Branchenkennern dazu beitragen, dass das Unternehmen auch im dritten Quartal Gewinn erwirtschaftet. Dieselben Quellen gaben an, dass eine Reihe von Panelherstellern bereits die Auslastungsrate ihrer 5G-Produktion für IT-Panels auf weniger als 50 Prozent reduziert hat. Nur weil die Fertigungsanlagen der Generationen 6, 7,5 und 8,5 in der Lage seien, auch TV-Panels herzustellen, seien die Auslastungsraten dort etwas besser.

In naher Zukunft sehen Marktinsider im Segment der Großformatpanels keinen weiteren Preisspielraum nach unten. Weil damit zu rechnen sei, dass Markenanbieter im vierten Quartal ihre Lager mit neuen Modellen aufstocken, empfehlen sie Taiwans Panelherstellern, die Auslastungsraten im Oktober wieder anzuheben, um vorbereitet zu sein.

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