AUO-VP optimistisch in Bezug auf LCD-TV-Absatz zum chinesischen Neujahr

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Der Vize-Vorstand des taiwanischen Panelherstellers AU Optronics (AUO) hat sich im Vorfeld des chinesischen Neujahrsfests zu den Einflussgrößen für einen guten beziehungsweise schlechten

Absatz von LCD-Fernsehern geäußert.

Paul Peng rechnet während des chinesischen Neujahrsfests mit einem Absatzanstieg über das 2010er Niveau hinaus. (Bilder, Logo: AUO)

Paul Pengs Einschätzung nach dürften sich die gestiegenen Gehälter und verbesserten Verkehrswege positiv auf die Verkaufszahlen während der Anfang Februar beginnenden Fest-Periode auswirken. Hingegen hält Peng schlechte Wetterverhältnisse für sehr ungünstig. Der Gesamtabsatz von LCD-TVs wird sich nach seiner Meinung allerdings so oder so über die Höchstwerte des vergangenen Jahres aufschwingen.

Prognosen des chinesischen Marktforschungsunternehmens All View Consulting (AVC) werden 2011 voraussichtlich 43,7 Millionen TV-Geräte auf dem heimischen Markt verkauft. Der Löwenanteil, in Zahlen 38,2 Millionen, entfällt auf LCD-TVs. Interessanterweise nähern sich die beiden anderen, weniger populären Technologien in der Schätzung recht dicht aneinander an: So sollen 2,9 Millionen der insgesamt verkauften Fernseher Plasma-Modelle sein. Bei 2,6 Millionen soll es sich um Geräte mit der guten alten Röhrentechnik handeln.

Selbst für ein Schwellenland dürfte dieses Verhältnis ungewöhnlich sein, wenn man davon ausgeht, dass die Plasma-Technologie seit der Einführung von 3D und dem allgemeinen Preisverfall teils wieder an Boden gewonnen hat. Auf der anderen Seite sind CRT-Fernseher nach wie vor auf dem absteigenden Ast. Ungewöhnlich ist, dass die AVC-Schätzung beide Technologien beinahe gleichauf sieht. Bei den Modellen mit LED-Hintergrundbeleuchtung sehen die Experten in China einen Anteil von 40 Prozent am Gesamtabsatz.

Unter den traditionellen Feiertagen ist das chinesische Neujahrsfest der Wichtigste. 2011 beginnt es am 3. Februar und stellt das Jahr ins Zeichen des Hasen. Die sich daran anschließende, lange Feiertagsperiode hat erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen, sowohl auf den Umsatz als auch auf die Produktivität.

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