ViewSonic VP930 (Prad.de)

  • Der Test zum innovativen19" ViewSonic VP930 ist seit wenigen Minuten online.


    Alle Fragen zum Test stellt bitte in diesem Thread.

  • Hallo.


    Toller bericht. Mir ist ein keiner Fehler aufgefallen. Direkt im 1. Satz bei der Bildqualität
    schreibst du VX930 anstatt VP930. :D
    Das nur am rande :P


    Macht weiter so. Ihr seid die beste TFT Seite für mich


    Gruss

  • Danke für den Test. Ihr bestätigt also das Streifenproblem, dass dank Kallibrierung bei einem Gammawert von 50 jedoch nicht auftreten soll. Was ist aber mit uns Normalusern, die kein Colorimeter besitzen, und entsprechend per Augenmaß nachjustieren müssen. Siehe die Probleme von tm101, der sagt, ich zitiere: "Wer die volle Farbanzahl von 16,7 Millionen Farben, also die sRGB-Farbeinstellung nutzen möchte, aber dennoch Helligkeit und Kontrast regeln will (bzw. leichte Farbänderungen davon erreichen möchte), der stellt folgendes ein:


    Helligkeit: 100
    Kontrast: 65
    Farbeinstellung: Benutzereinstellung mit Rot/Grün/Blau: 100,"
    und dann natürlich ein Streifenproblem hat.


    Meine Frage ist also, ob man auch ohne professionelle Kallibrierung einen stufenlosen Farbverlauf ohne Farbverlust hinbekommt, ohne den Kontrast in den kritischen Streifenbereich zu bringen. Es wäre im übrigen generell interessant, wenn ihr den Farbraum zuerst unkallibriert messt, denn wie behardware gezeigt hat, ist dann der VP930 kaum zu gebrauchen. Wie gesagt, wer hat schon ein Colorimeter.

  • Ich frage mich nur, wie man ein Gerät mit Pixelfehlern, Schlieren und Bewegungsunschärfe mit "Sehr gut" bewerten kann ? Was ist daran bitte "Sehr gut" ? Nur weil die Händler/Hersteller sich weigern, sowas als Mangel anzuerkennen, bleibt es trotzdem ein Mangel, und zwar ein ganz gravierender. Gut, ihr habt in eurem Test zwar auch was von "Serienstreuung" erwähnt, nur wenn die "Serienstreuung" mal wieder dermaßen auffällig ausfällt und das auch gleich beim Testgerät, dann ist das einfach nur mangelhaft, meine Meinung. Jeder CRT würde mit diesen Mängeln in Grund und Boden bewertet werden, aber TFTs dürfen sich anscheinend alles erlauben, sie sind ja so klein und energiesparend, haha. Ab wann wäre denn ein TFT bei euch mangelhaft ? Ab 500 Pixelfehlern, 20cm langen Schlieren und Bewegungsunschärfe schon beim Windows-Standbild, oder wie ?

  • Mutte
    Um den Kontrast so einzustellen, dass es zu keiner Streifenbildung kommt, dazu braucht man kein Colorimeter, sondern einfach nur einen feinen Farbverlauf und stelle denn den Kontrast entsprechen ein. Bei Kontrasteinstellungen von 50% waren bei dem Testgerät keine Streifen sichtbar.


    Gorn
    Wenn du keinen Bewegungsunschärfe und keine Schlieren willst, dann solltest du beim CRT bleiben. TFTs sind nun mal Hold-Type Geräte und keine Refresh-Type wie ein CRT.


    Wir orientier uns an dem, was an Technologie auf dem Markt ist und beurteilen die Geräte anhand unserer Erfahrung mit anderen TFTs.


    Ein Pixelfehler am Rand ist kein Grund für ein mangelhaft, nicht mal für eine Herabstufung, denn das Gerät hält ja die Pixelfehlerklasse II ein.

  • Gorn
    Hast nicht so den Plan von TFT Technologie oder?
    Geist
    In jedem Review schreibt ihr, dass der Schwarzwert nicht an einem Eizo rankommt.Wie ist das genau zu verstehen.Es sind ja eigentlich diesselben Panels und das Kontrastverhältnis auch.Also warum schafft es der Viewsonic nicht?

    mfG sgthawk


    "640kb RAM werden in 20 Jahren noch ausreichen."
    bill Gates

    Edited once, last by sgthawk ().

  • Quote

    Wenn du keinen Bewegungsunschärfe und keine Schlieren willst, dann solltest du beim CRT bleiben. TFTs sind nun mal Hold-Type Geräte und keine Refresh-Type wie ein CRT.


    Würde ich ja gerne, wenn du mir verraten könntest, wo es noch neue, vernünftige CRTs gibt. Davon abgesehen, der Samsung 930BF hat mich z. B. Spieletechnisch sogar überzeugt, ich habe GTA SA, CSS und Postal 2 getestet und das lief ganz normal, ohne Unschärfe und Verwischungen. Wäre der Blickwinkel besser, der Gelbstich nicht vorhanden und genausowenig der Pixelfehler, hätte ich das Gerät sogar behalten.


    Quote

    Ein Pixelfehler am Rand ist kein Grund für ein mangelhaft, nicht mal für eine Herabstufung, denn das Gerät hält ja die Pixelfehlerklasse II ein.


    Auf das Argument habe ich nur gewartet. Ihr könnt doch nicht deutlich sichtbare Mängel nicht in die Bewertung mit einbeziehen, nur weil die Hersteller sich weigern, diese Mängel auch als solche anzuerkennen. Diese Pixelfehlerklassen sind doch der blanke Hohn und ein Pixelfehler stört nunmal und deshalb gäbe es da bei mir automatisch ein mangelhaft, auch wenn der TFT meinetwegen ansonsten sogar Samba tanzen könnte. Wenn beim nächsten BWM-Modell die Bremsen nicht richtig funktionieren würden und BMW sagen würde, das läge in der Toleranz, dann würdet ihr die Karre trotzdem toll finden, oder wie ? Ich verstehe diese Bewertungslogik einfach nicht, ihr solltet da sogar besonders kritisch sein, denn solange diese Betrügereien, pardon, Fertigungstoleranzen akzeptiert werden, solange wird sich auch kein Hersteller die Mühe machen, Qualität abzuliefern.

  • Also ich denke Du solltest das nicht als Betrügerei einstufen. Sei froh das der Hersteller die Pixelfehlerklasse angibt. Wenn er sagen würde es wären keine und man würde dann welche finden, selbst dann ist ja noch niemandem Betrug zu unterstellen.


    Außerdem zwingt Dich ja echt niemand die Pixelfehler zu akzeptieren.
    Einfach Online kaufen, 14 Tage Rückgaberecht und gut ist die Sache. So ist jedenfalls meine Meinung.


    Und der Vergleich mit den Bremsen ist auch nicht so ganz treffend. Denn da geht es ja schließlich um Sicherheit. Was bei einem Pixelfehler eher nicht der fall ist. :tongue:


    Mfg

  • Wenn du schon einen Vergleich mit einem Auto anstellst, dann bitte auch richtig. Ein Pixelfehler ist wohl eher mit einer kleinen Stelle im Lack zu vergleichen und kaum mit fehlerhaften Bremsen. Und wegen eines Fehlers im Lack wird ja wohl kaum jemand ein Auto schlechter werten.


    Bleibe realistisch. Bei Millionen von Pixeln macht ein Pixelfehler im Randbereich überhaupt nichts aus. Wenn du so dermaßen erpicht drauf bist keinen Pixelfehler zu haben, kauf ein Gerät mit Pixelfehlertest.

  • Selbst, wenn man Online kauft: Pixelfehlerklasse II beliebt Pixelfehlerklasse II.NAch 14 Tagen bringt dir das auch nichts mehr, wenn du davor keine Pixelfehler hattest.
    Ich sehe auch die Gefahr, dass es so in Zukunft keine Pixelfehlerklasse I geben wird, liegt nicht im Intresse des Herstellers,Ausnahmen bilden Philips und LG.Wieso sollten Hersteller darauf umspringen, wenn alle Pixelfehlerklasse II kaufen.Nur ein Boykott könnte helfen, um sie zum umdenken zu bewegen. Ich kenne jetzt die Produktionsprozesse nicht genau, aber es wäre sicherlich möglich, die müssten sich nach 8 Jahren TFT Existenz doch gebessert haben.Ein Kompromiss wäre es für mich und da stimmen wohl alle zu, wirklich die TFTs im makellosen Zustand auszuliefern und wenn nach danach was passiert,Pech.

    mfG sgthawk


    "640kb RAM werden in 20 Jahren noch ausreichen."
    bill Gates

  • Quote

    Wenn du schon einen Vergleich mit einem Auto anstellst, dann bitte auch richtig. Ein Pixelfehler ist wohl eher mit einer kleinen Stelle im Lack zu vergleichen und kaum mit fehlerhaften Bremsen. Und wegen eines Fehlers im Lack wird ja wohl kaum jemand ein Auto schlechter werten.


    Ich schon. Davon abgesehen wäre ein kleiner Fehler im Lack nicht ständig beim alltäglichen Gebrauch des Autos präsent, ein PF beim TFT schon.


    Quote

    Bleibe realistisch. Bei Millionen von Pixeln macht ein Pixelfehler im Randbereich überhaupt nichts aus. Wenn du so dermaßen erpicht drauf bist keinen Pixelfehler zu haben, kauf ein Gerät mit Pixelfehlertest.


    Und wenn dann nach 14 Tagen das erste rote Pünktchen in der Bildmitte erscheint, bin ich genauso angeschissen. Glaube kaum, dass ein PF-Test 2 Jahre Gewährleistung hat.


    Quote

    Selbst, wenn man Online kauft: Pixelfehlerklasse II beliebt Pixelfehlerklasse II.NAch 14 Tagen bringt dir das auch nichts mehr, wenn du davor keine Pixelfehler hattest.


    Das meine ich. Davon abgesehen sind PF's ja auch nur ein Problem von vielen bei TFTs


    Quote

    Ich sehe auch die Gefahr, dass es so in Zukunft keine Pixelfehlerklasse I geben wird, liegt nicht im Intresse des Herstellers


    Naja, Kundenzufriedenheit sollte schon im Interesse des Herstellers liegen, aber wovon träume ich nachts... :(


    Quote

    Ausnahmen bilden Philips und LG


    Diese Geräte sind PF-Klasse 1 ? Heißt das also, das PF's zwei Jahre von der Gewährleistung abgedeckt wären ? Falls ja, müsstet ihr mir nurnoch ein spieletaugliches Gerät der beiden Firmen empfehlen. Habe von denen noch kaum was gehört bezüglich TFTs.


    Quote

    Nur ein Boykott könnte helfen, um sie zum umdenken zu bewegen.


    Meine Rede, deshalb meinte ich vorhin ja auch, dass man sich bei Bewertungen nicht rausreden sollte nach dem Motto: Liegt in der Toleranz, gibt also keinen Punktabzug. Das Gegenteil sollte der Fall sein, sprich wenn ein Mangel auftritt, den die Herstellergarantie bzw. Gewährleistung nicht mal abdeckt, sollte er deshalb doppelt kritisch bewertet werden.


    Quote

    Ein Kompromiss wäre es für mich und da stimmen wohl alle zu, wirklich die TFTs im makellosen Zustand auszuliefern und wenn nach danach was passiert,Pech.


    Was soll denn das für ein Kompromiss sein ? Ich will zwei Jahre Gewährleistung auf alle erdenklichen Mängel, die auftreten könnten, Punkt. Selbst nach Ablauf der zwei Jahre sollte bei den Preisen auch noch Kulanz drin sein, meine Meinung.

  • z.b Philips Perfect Panel Reihe
    von LG gab es mal einen, hatte ich zufällig bei KM gesehen, ist aber nicht mehr drin...
    @ leider alle TN Panel
    @nach deinen Tests zu urteilen wären ja alle TFTs durchgefallen, weil all Geräte PF II sind.

    mfG sgthawk


    "640kb RAM werden in 20 Jahren noch ausreichen."
    bill Gates

    Edited once, last by sgthawk ().

  • Wie störend ein Pixelfehler ist, ist Ansichtssache. Unserer Ansicht nach stört er nicht besonders, daher gibt es wegen eines solchen kleinen Fehlers unter gut 1 Million Pixel auch keine Abwertung unsererseits. Dass wir den Pixelfehler erwähnen reicht ja aus, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. Wir geben eine Einschätzung (Wertung) unsererseits ab, die sich an unseren Maßstäben orientiert. Es ist jedem gestattet, auf Basis der ausführlichen Testberichte seinen eigenen Maßstab anzulegen ;)


    Darüber hinaus gibt es hier eine Vielzahl von Threads bzgl. Pixelfehler, in denen bereits alle erdenklichen Ansichten erörtert wurden. Bevor der Beitrag hier zu stark vom Thema abschweift, würde ich drum bitten, die Diskussion in einen der entsprechenden Threads zu verlagern --> einfach die Suchfunktion benutzen.


    DANKE! :]

    _.+*" Mind Expanding Species "*+._.+*" Estar De Viaje "*+._


    "Begegnungen, die die Seele berühren, hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen."

  • Quote

    z.b Philips Perfect Panel Reihe


    Danke, werde mich mal drüber informieren. Bleibt ja auch noch die Frage, wie der Service z. B. beim Insektenproblem bei Phillips aussieht.


    Quote

    @ leider alle TN Panel


    Da werde ich als sog. "Hardcore-Gamer" sowieso leider nicht drumrumkommen. X(


    Quote

    @nach deinen Tests zu urteilen wären ja alle TFTs durchgefallen, weil all Geräte PF II sind.


    Da hast du mich falsch verstanden. Die Klassen sind mir ehrlich gesagt schnurzpiepegal, ich verlasse mich da nur auf meine Augen. Wenn ein TFT pixelfehlerfrei ist und bleibt, würde ich ihn in diesem Punkt dann natürlich nicht abwerten, nur weil er Klasse II ist. Ich finde ja gerade, dass man eben nicht nach irgendwelchen "Klassen" oder anderen Ausreden der Hersteller für Mängel bewerten sollte, sondern nur nachdem, was man tatsächlich auf dem Display zu sehen bekommt.


    €dit: Sorry für OT rinaldo, habe deinen Post erst gelesen, als dieser hier schon abgeschickt war.

  • Also erst einmal: schöner Test! Endlich bekommt der VP etwas Aufmerksamkeit, im Forum war außer meinem Thread kaum etwas von dem schönen Teil zu lesen. Leider muss ich als alter VP-Hase eine gehörige Portion Senf dazu geben, also nicht böse sein. ;)


    Quote

    Der ViewSonic VP930 gibt nur ein ganz leises Brummen von sich, das nur hörbar ist, wenn man ein Ohr an die Rückseite des Panelgehäuses anlegt.


    Die Geräuschkulisse meines aktuellen Gerätes (erstes Austauschgerät) hängt stark von der eingestellten Helligkeit ab. Nur oberhalb von 86% Helligkeit ist der Monitor geräuschlos, darunter wechseln sich je nach eingestellter Helligkeit ein Brummen mit einem höherfrequenten Heulen ab. Das heißt es gibt Wertebereiche in denen es eher brummt, und Wertebereiche in denen es eher heult. Leider hört man das auch durchaus vor dem Monitor, wenn man einen so extrem leisen PC und leise Arbeitsumgebung hat wie ich. Bei meinem ersten Gerät war mir das nicht aufgefallen, allerdings war zu der Zeit mein PC noch etwas lauter.


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    die Funktionen sind weder zu schwer- noch zu leichtgängig. In der niedrigsten Höheneinstellung sind es von der Unterkante des Panelgehäuses bis zur Tischoberfläche 3,5 cm.


    Der VP191 konnte noch etwas tiefer, genauer gesagt setzte er auf den Standfüßen auf. Dafür ist die Höhenverstellung des VP930 deutlich leichtgängiger und führt dazu, dass ich die Pivotfunktion (für die ich das Display zunächst rauf schieben muss) deutlich häufiger und lieber nutze. Allerdings muss man den Monitor schon fest mit beiden Händen packen, um den Widerstand des Pivot-Einrastpunktes zu überwinden, der gefiel mit beim VP191 etwas besser.


    Quote

    Der Einrastpunkt bietet kein Spiel, ein nachkorrigieren per Hand ist somit nicht möglich, aber auch nicht nötig.


    Er bietet durchaus etwas Spiel, allerdings nur um ca. 1-3 Grad. Der gute Einrastpunkt der Viewsonics ist ein Grund, warum ich sie den Eizos mit ihrem laberigem Drehgestell vorziehe.


    Quote

    Leichte Stöße gegen den Tisch bringen das Display kaum zum Wippen.


    Das kann ich bestätigen, allerdings ist der neue, dünnere "Hals" etwas wackelanfälliger als der stabile Kraftarm des VP191. Mein Tisch wackelt leicht, wenn ich die Arme darauf ablege, dabei schwingt das Display ganz leicht mit. Allerdings hält sich das in so kleinem Rahmen, und die bessere Höhenverstellung ist so überzeugend, dass man es getrost als Nichtigkeit einstufen kann (vor allem im Vergleich mit anderen Monitoren).


    Quote

    Auf der Rückseite des Standfußes verfügt der ViewSonic VP930 über eine einfache, aber praktische Kabelführung. Diese besteht aus drei Klammern, in die die Kabel lediglich eingehakt werden müssen.


    Die Dinger haben mich ehrlich gesagt schon beim VP191 etwas geärgert. Vor allem die unterste Klemme gibt die eingehakten Kabel regelmäßig wieder frei. Das liegt vor allem an der Steifheit der Kabel und an der relativen Schwäche (dünnes Plastik) der Klemmen. Passiert auch immer wieder gerne, wenn man zum Pivot greift. Außerdem passen kaum 3 Kabel in die oberste Klemme, obwohl der Monitor sogar 4 Kabel unterstützt (Strom + 3 Eingänge). In der Praxis bleiben die Kabel aber von mindestens 1 bis 2 Klemmen festgehalten und somit insgesamt dort wo sie hingehören.


    Quote

    Die Verarbeitungsqualität des Testgerätes ist sehr gut, alle Gehäuseteile passen sauber zusammen. Die Spaltmaße sind sehr gering und während des Testzeitraums konnten wir kein Knacken des Gehäuses feststellen.


    Das kann ich bestätigen, allerdings gibt es nach wie vor einen kleinen (schwarzen) Abstand zwischen Displayrahmen und dem dargestellten Bild. Im Gegensatz zu meinem alten VP191 sind die Abstände bei meinem aktuellen Model jedoch gleichmäßig, so daß man am Rand nicht glaubt, man hätte krumme Linien. Der kleine Abstand hat den Vorteil, dass man auch aus größeren Winkeln noch den Rand des dargestellten Bildes sehen kann. Jedoch den Nachteil, dass man sich den silbernen Rahmen für bessere Ergonomie eigentlich sparen kann. Sprich, der schwarze Spalt erzeugt einen harten Kontrast von hellem Bild, dunklem Spalt und wieder hellen Rahmen. Genau diesen harten Kontrast möchte man eigentlich mit dem hellen Rahmen verhindern.


    Quote

    ViewSonic liefert zum VP930 die Screenmanagersoftware PerfectSuite mit. PerfectSuite bietet den größten Funktionsumfang, den wir bisher bei einer Screenmanagersoftware gesehen haben.


    Leider habe ich davon bisher noch garnicht sehen können, die Software funktioniert nicht mit der 7800er Serie von Nvidia im Zusammenspiel mit Nforce Chipsätzen. Dazu der Support des Software-Herstellers Portrait:


    "Thank you for the inquiry. I'm sorry to report that we do not have an answer for you at this time but are still actively investigating this issue. I can however tell you what we know thus far. We had a few reports of this problem but what we know for sure is that this only occurs on systems equipped with the NVIDIA 7800 graphics adapter and on systems running the NVIDIA motherboard chipset. That is, all the systems where this has occurred are running the NForce drivers. We've purchased one of these systems and are at this time attempting to reproduce the problem but thus far have not been able to reproduce it.


    In the meantime you will need to use the buttons located on the monitor to make all adjustments. Your PerfectSuite software includes a program called Pivot Pro which allows the monitor to rotate. I have attached a copy of that program so that you can rotate the monitor while we work to resolve this problem. Pivot Pro is unable to automatically rotate the screen without the PerfectSuite software. Once installed, you can use the hot keys to rotate the screen."


    Quote

    Dass aber schon geringe Abweichungen vom Idealwert zu einer Streifenbildung bei Farbverläufer führen kann, ist auch uns neu. Dieser Punkt sollte aber nicht überbewertet werden, da ein Kontrast von 50 % ein optimales Bild ermöglicht, wie die Messergebnisse ebenfalls bestätigen.


    Diese "neue Erkenntnis" wundert mich etwas. Schließlich bedeutet schon der Wegfall einer einzigen Farbschattierung den Verlust von 65536 Farben. Und beim Druck auf den Kontrastregler werden sicher mehr als nur 1 Farbe verworfen, das gilt wohl für alle TFTs mit 8 Bit Farbtabelle. Bei vollen 16,77 Mio. dargestellten Farben sind gerade mal 256 reine Grautöne vorhanden, da wird es auch schnell knapp beim Grauverlauf. Mein aktueller VP930 ist dabei noch wesentlich sanfter als der VP191, immerhin bietet er 100 Stufen statt nur 34. Allerdings reagierte mein erster VP930 deutlich anders auf Kontrastveränderungen, als mein zweiter, obwohl beide das gleiche Herstellungsdatum tragen. Ich warte mal den dritten ab, und hoffe dass die Fehler in der Farbdarstellund der ersten beiden behoben wurden. erst dann kann ich definitives dazu sagen.


    Insgesamt ist die Streifenbildung deutlich besser als beim VP191, das liegt vor allem daran, dass mehr dunkle Grauabstufungen vorhanden sind. Allerdings ist mir das Verhalten des VP930 auf Kontrasteinstelles noch etwas unklar. Das zweite Gerät reagiert auch anders auch Veränderungen der Farbeinstellungen. Da beide aber den gleichen Defekt im Grünen und bestimmten Farbbändern aufweisen, warte ich erstmal das dritte Gerät ab (Viewsonic tauscht nochmals gegen ein Neugerät).


    Welcher Kontrastwert "optimal" ist hängt auch maßgeblich von den eingestellten Farbwerten ab, schließlich werden dabei dank "nur" 8 Bit ebenfalls Farben verworfen. Bei 50% werden einem aber bei allen Farbeinstellungen einige der dunkelsten Grautöne, sowie mindestens der hellste Weißton fehlen.


    Quote

    Der Monitor zeigt bei schnellen Ego-Shooter-Spielen zum Teil eine leichte Schlierenbildung, die wir in der Praxis aber als nicht störend einstufen. Einen "Korona"-Effekt bei bewegten Objekten, der sich zeigt, wenn das Overdrive übersteuert reagiert, konnten wir beim VP930 nicht feststellen.


    Eine leichte Schlierenbildung lässt sich nicht leugnen, ein Korona-Effekt lässt sich nur finden, wenn man genau danach sucht, und dann ist er im Vergleich zum VP191 minimal. Die Schlierenbildung hängt allerdings auch stark vom eingestellten Kontrast bzw. dem verwendetem Farbraum ab. Sowohl Schlieren als auch Korona-Probleme hat der VP930 hauptsächlich bei dunkelsten Farben. Dreht man den Kontrast noch runter, dann tritt der Effekt stärker auf, da dadurch helle Farben durch dunklere ersetzt werden. "Zockern" kann ich empfehlen die Helligkeit in ihrem Grafikkartentreiber um 1 bis 5 Prozent (oder den Kontrast am Monitor stark) rauf zu drehen! Dadurch verliert man zwar einige Farben und Kontrast, hat aber immer noch ein deutlich besseres Bild als an einem TN-Panel.


    Quote

    Da die Auflösung 1.280 x 1.024 ein Seitenverhältnis von 5:4 aufweist, werden Auflösungen, wie z.B. 1.024 x 768 mit einem 4:3 Seitenformat, leicht verzerrt dargestellt.
    ...
    Detailaufnahme aus ´HL²:Lost Coast´: links bei nativer Auflösung von 1.280 x 1.024 und rechts seitengerecht interpoliert bei einer Auflösung von 800 x 600. Die rechte Detailaufnahme zeigt dabei einen sichtbaren Schärfe- und Detailverlust im Vergleich zum linken Bildausschnitt.


    Das passt nicht ganz zusammen, um seitengerecht auf 800 x 600 zu interpolieren müsste man über den Grafikkartentreiber am DVI-Anschluss gehen, sonst würde nicht seitengerecht auf 5:4 Vollbild vom Monitor interpoliert. Bei seitengerechter Interpolation über den Treiber wird die Interpolation aber vom Treiber ausgeführt und dem Monitor ein fertig umgerechnetes Bild auf 1280 x 1024 übergeben. Die Schärfe- und Detailverluste des Beispiels gehen also nicht auf die Monitor-Interpolation sondern auf die Grafikkarten-Interpolation zurück und sagen leider nichts über den Monitor aus.


    Quote

    Der ViewSonic VX930 unterstützt analog und digital eine Bildwiederholrate (Vertikalfrequenz) von 75 Hz.


    Laut Datenblatt und ebenfalls in der Praxis unterstützt er sogar 85Hz. Wobei das Datenblatt dann nicht mehr von voller Auflösung von 1280 x 1024 ausgeht. Tatsächlich schafft der Monitor aber sogar eine höhere Bandbreite als im Datenblatt angegeben, so dass selbst digital wenigstens noch 80Hz bei 1280 x 1024 drin sind. Bei niedrigeren Auflösungen geht entsprechend mehr. 8)


    Quote

    Bei der DVD-Wiedergabe zeigt der ViewSonic VP930 in der Darstellung schneller Actionsequenzen, Kampfszenen oder Kameraschwenks, wie diese z.B. in den Filmen ´Underworld´ oder ´Der 13te Krieger´ oft vorkommen, dank des MVA-Panels mit Overdrive, keine Schwächen.


    Hier würde ich statt "dank Overdrive" trotz Overdrive! Tatsächlich zeigen andere Overdrive Panel gerade bei bestimmten Videoszenen zwar auch keine Schlieren, aber einen sichtbaren Glitzer-(Twinkling) Effekt, der durch zu aggressives Overdrive hervorgerufen wird. Im Grunde geht es dabei um das gleiche Problem, das auch zu den vorher angesprochenen "Korona"-Effekten in Spielen führt. Da der VP930 ein sanfteres/besseres Overdrive-Verhalten zeigt (das allerdings teilweise auch zu stärkeren Schlieren als beim VP191 führt), ist er für Videos sicher besser als viele andere geeignet.


    Ohje, soviel geschrieben, sorry, hehe... :P ;)

  • Eine Anmerkung zu Pixelfehlern bei Viewsonic:


    Ich selbst hatte bis jetzt einen VP191 und zwei VP930, außerdem habe ich 5 VE914 und einen VP171 installiert. Kein davon hatte einen einzigen Pixel- oder Subpixelfehler!


    Und obwohl ich auch kein Fan der Pixelfehlerklasse II bin, darf man Viewsonic folgende Garantieerweiterung durchaus hoch anrechnen:


    Quote

    ViewSonic gewährleistet eine Garantie auf Sub-Pixel Fehler (rot, grün oder blau) für LCD Monitore gemäß der „ISO Norm 13406-2 Klasse II“.
    Bezüglich Pixelfehler übertrifft ViewSonic die Anforderung der ISO Norm 13406-2 Klasse II. Denn ViewSonic gestattet keine kompletten Pixelfehler (permanent dunkel oder hell leuchtend), die aus zusammenhängenden Sub-Pixeln rot, grün oder blau bestehen („Zero Pixel Defect Policy“).


    Sprich, komplett defekte Pixel kann man reklamieren, das ist doch schonmal was! :)

  • Mittlerweile habe ich mein drittes Modell (zweites Austauschmodell von Viewsonic) erhalten und muss noch einige Anmerkungen machen.


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    Der VP191 konnte noch etwas tiefer, genauer gesagt setzte er auf den Standfüßen auf. Dafür ist die Höhenverstellung des VP930 deutlich leichtgängiger und führt dazu, dass ich die Pivotfunktion (für die ich das Display zunächst rauf schieben muss) deutlich häufiger und lieber nutze. Allerdings muss man den Monitor schon fest mit beiden Händen packen, um den Widerstand des Pivot-Einrastpunktes zu überwinden, der gefiel mit beim VP191 etwas besser.


    Diese Aussage muss ich nun zurücknehmen. Mein zweites Modell stoppte ca. 3cm über den Füßen, an mein erstes Modell konnte ich mich in der Hinsicht nicht mehr erinnern. Mein jetziges Modell lässt sich wieder bis zu den Füßen runter setzen, wie es auch schon der VP191 konnte. Auch der Einrastpunkt der Pivot-Funktion ist nun etwas leichtgängier und für mich perfekt ausbalanziert.


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    Dass aber schon geringe Abweichungen vom Idealwert zu einer Streifenbildung bei Farbverläufer führen kann, ist auch uns neu. Dieser Punkt sollte aber nicht überbewertet werden, da ein Kontrast von 50 % ein optimales Bild ermöglicht, wie die Messergebnisse ebenfalls bestätigen.


    Die von PRAD erfahrene starke Streifenbildung spricht dafür, dass ein defektes Modell getestet wurde. Mein drittes Modell wurde im Oktober 2005 hergestellt, hingegen die ersten beiden im September 2005. Das dritte Modell zeigt deutlich weniger Auffälligkeiten. U.a. sind nun im Gegensatz zu den ersten beiden alle Grüntöne vorhanden und das von mir im Erfahrungsbericht beschriebene Flirren ist kaum mehr wahrnembar (aber teilweise noch vorhanden). Durch das wesentliche bessere Farbverhalten kommt es nun zu keinerlei auffälliger Streifenbildung, egal bei welchen Kontrast. Das ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem VP191. Änderungen zwischen 50% und 70% sind so subtil, dass man schon genau hinsehen muss, ob sich überhaupt was ändert (hauptsächlich wird weiß nach unten verringert, die anderen Farben bleiben fast gleich).


    Das Verhalten der manuellen Farbeinstellung (Benutzereinstellung) ist weiterhin fehlerhaft. Sobald man nämlich den Wert einer Farbe zum ersten mal ändert, bekommt das Bild sofort einen Farbstich in der angewählten Farbe, und zwar auch dann, wenn man die Farbe verringert. Erst sobald man alle drei Farben einmal durchgegangen ist (also kurz verstellt hat) ist das Bild wieder farbneutral. Damit ist das Bild aber nicht richtig, da somit alle Farben zu hohe Werte haben (so als würde man den Kontrast höher stellen). Sobald man dann den Kontrast nur einen Klick ändern, wird wieder alles normal. Also alles in allem nicht gerade zur manuellen Anpassung geeignet.


    Quote

    Der ViewSonic VP930 gibt nur ein ganz leises Brummen von sich, das nur hörbar ist, wenn man ein Ohr an die Rückseite des Panelgehäuses anlegt.


    Das Brummen/Surren das der Monitor bei Helligkeitseinstellungen unter ca. 85% von sich gibt ist für mich bei meiner sehr leise Arbeitsumgebung immer noch hörbar, aber es ist beim dritten Modell deutlich homogener und somit angenehmer als beim zweiten. Leider gibt er weiterhin in bestimmten Helligkeitsbereichen (ca. 0-20% und 40-60%) einen hörbaren Fiep-/Pfeifton von sich. Aber auch dieser war bei meinem zweiten Modell lauter als beim ersten und dritten.


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    Der Monitor zeigt bei schnellen Ego-Shooter-Spielen zum Teil eine leichte Schlierenbildung, die wir in der Praxis aber als nicht störend einstufen. Einen "Korona"-Effekt bei bewegten Objekten, der sich zeigt, wenn das Overdrive übersteuert reagiert, konnten wir beim VP930 nicht feststellen.


    Man muss sich schon bemühen in Spielen (Battlefield 2, Battlefront 2, Halflife 2, Scrapland, Call of Duty 2) Schlieren zu entdecken. In Halflife 2 sieht man noch am ehesten welche, da das Spiel eine dunkle "ungünstige" Wandfarbe nutzt, aber ich finde das Bild angenehmer als beim VP191 mit aggressiverem Overdrive. Der Monitor produziert vor allem in dunklen Bereichen Schlieren. Mit meinem selbst erstellten Testbildern sieht man deutliche Schlieren wenn man dunkle Farben (Schwarz, dunkles Rot oder Blau) vor dunkelgrauem Hintergrund bewegt (bis zu 2cm lang). Der VP191 konnte das besser (vor allem bei 75Hz). Aber in der Praxis macht sich das kaum bemerkbar und der VP191 hatte mit Koronas zu kämpfen.