NEC 2690WUXi (Prad.de User)

  • strauch , Visioneer


    Vielen Dank für die Links.


    OT: ICM 3 und die Möglichkeiten des ICC-Handlings unter Vista sind ja wirklich im höchsten Maß erfreulich.
    Aber dass die kalibrierten Farbprofile beim Herabdimmen der Admin-Sicherheitsabfrage rausgekickt und nicht wieder neu geladen werden – da hat man es mit der Farbsicherheit wohl doch etwas zu wörtlich genommen. =)


    Gruß,
    Gustav

  • Schön ich hab über den Blog mal Kontakt aufgenommen und schon eine Antwort erhalten (Ich habe gefragt ob der IE7 Colormanagement unterstützt:


    Quote

    Hello,


    I am afraid IE 7 still doesn't honor embedded color profiles in images, nor does it use the current display profile. The color team has been trying to get IE to "do the right thing" by way of color management support for some time now. Please understand that IE is under a completely different management hierarchy than the Windows color team. I am unable to comment on future plans for IE.


    Best Regards


    Genial das man über Blogs die entsprechenden Teams bzw. Mitarbeiter direkt ansprechen kann.

  • 1.
    Danke für die Links.


    2.
    "Aber dass die kalibrierten Farbprofile beim Herabdimmen der Admin-Sicherheitsabfrage rausgekickt und nicht wieder neu geladen werden"


    Jo. Wieder ein Grund, nicht auf Vista umzusteigen. Als ich das gelesen habe, hat mich schon wieder die Mordlust gepackt ;)


    3.
    Das Dilemma mit dem Farbmanagement und den mehr oder wenig schlecht funktionierenden work arounds...daran kann man wohl derzeit nichts ändern. Adobe hat ja seine Color Engine zur Integration in andere Programme bereitgestellt. Vielleicht wird sie demnächst in Opera o.ä. eingebaut.


    Trotzdem würde es mich interessieren, ob man den sRGB Farbraum auch manuell (also nicht per sRGB Preset, sondern über einen der einstellbaren OSD Modi) erreichen kann. Hat das noch niemand von Euch versucht?

  • Zu 2.) Das kann ich nicht bestätigen wobei ich auch erst seit ein dem Wochende mich damit ein intensiver beschäftige, ich habe mein Monitorprofil aber auch manuell reingeladen. Hab ja momentan nichts zu kalibrieren. Ich kenne aber auch noch keine Software die Vista unterstützt.


    Zu 3.) Nein ich habe es noch nicht gemacht, weil es für mich uninterressant ist. Bilder mit Profil sehe ich ja auf meinem Mac auch im Internet richtig.

  • hallo,


    habe den NEC nun auch seit kurzem und habe ihn auch schon all den üblichen tests unterzogen. zunächst mal ist positiv anzumerken, dass die blickwinkelstabilität hervorragend ist und die ausleuchtung (mit eingeschaltetem colorcomp bzw. farbvergleich) sehr homogen ist. ich hatte noch im dezember einen eizo s2110w wegen des unerträglichen lichteinfalls von links her zurückgehen lassen. was beim NEC ebenfalls deutlich besser ist, ist die viel geringere bzw. wirklich kaum vorhandene streifenbildung bei verläufen. banding war beim eizo schon sehr deutlich zu erkennen, vor allem, wenn man von den nativen monitoreinstellungen abwich. ich war ein wenig enttäuscht, weil ich vom gepriesenen 10Bit LUT doch mehr erwartet hätte.


    was mich jetzt allerdings interessiert, auch aufgrund dieser regen debatte hier auf 15 seiten, ist, wie man den monitor am besten kalibriert. zu der professionellen methode via colorimeter und entsprechender software möchte ich später kommen. zunächst einmal würde ich gern wissen, wie man bei diesem monitor am besten vorgeht, wenn man es einfach visuell macht. macht es sinn zwecks speicherbarkeit des ergebnisses die mitgelieferte software GammaComp zu verwenden? es ist wirklich sehr schade, dass die einstellungen weder unter verwendung von NaviSet noch im monitor selbst als presets gespeichert werden können. da muss man sich das dann wohl alles aufschreiben. daher versuche ich derzeit mein glück mit GammaComp.
    das problem hierbei ist allerdings, dass es nicht gerade sehr komfortabel ist, die kurve einzustellen und dann fast 50 sekunden lang darauf zu warten, dass sie an den monitor übertragen wird, nur um dann festzustellen, dass man daneben liegt und das ganze von vorn beginnt.


    nächste frage: was haltet ihr von dem gammatrichter-test auf simpelfilter.de ()? macht das sinn, die gammakurve zunächst mal darauf abzustimmen? welche tests wären ggf. empfehlenswerter?


    nun zur hardware kalibrierung via messgerät und profilierungssoftware. nach all dem hin und her in dieser diskussion ist mir immer noch eins nicht ganz klar. eigentlich ist der monitor doch hardwarekalibrierbar. angenommen ich gäbe ihn in ein fachgeschäft* und wollte ihn dort kalibrieren lassen, würden leute mir dann tatsächlich sagen: "nee, junge, den NEC können wir dir leider nicht kalibrieren, weil nur die spezielle NEC software, die nicht mit dem monitor harmoniert die ausgemessenen und justierten einstellungen an den monitor übertragen kann."? oder habe ich hier irgendwas falsch verstanden?



    beste grüße,


    alex



    * das ist ja allein schon wegen der grafikkarte wahrscheinlich nur mit meinem computer zusammen sinnvoll, oder?

  • Hallo zusammen,


    mal eine Frage an alle Besitzer dieses Monitors:


    NEC hat ja hier auch wieder ein LG-Phillips Panel verbaut. Laut Datenbank ein SA-TW-IPS. Kann jemand verraten wie es sich da mit dem "glitzern" verhält. Standard SIPS "glitzern" oder schon eher weniger "glitzern"(also in Richtung SA-SFT des NEC 2190UXi) ??
    Würd mich brennend interessieren ;-), weil man diesen TFT, wie üblich bei High-End Geräten, nicht in den Läden zum ansehen findet.


    Danke euch.

  • Hey Alex,


    Quote

    Original von lxxl
    nun zur hardware kalibrierung via messgerät und profilierungssoftware. nach all dem hin und her in dieser diskussion ist mir immer noch eins nicht ganz klar. eigentlich ist der monitor doch hardwarekalibrierbar. angenommen ich gäbe ihn in ein fachgeschäft* und wollte ihn dort kalibrieren lassen, würden leute mir dann tatsächlich sagen: "nee, junge, den NEC können wir dir leider nicht kalibrieren, weil nur die spezielle NEC software, die nicht mit dem monitor harmoniert die ausgemessenen und justierten einstellungen an den monitor übertragen kann."? oder habe ich hier irgendwas falsch verstanden?


    * das ist ja allein schon wegen der grafikkarte wahrscheinlich nur mit meinem computer zusammen sinnvoll, oder?


    also erstmal soviel vorweg: der LCD2690WUXi ist hardwareseitig kalibrierbar. Dafür benötigt man aber eine Software namens SVII, die leider nur über NEC USA zu beziehen ist. Mit dieser Software plus einem zu der Software kompatiblen Colorimeter läßt sich der LCD2690WUXi hervorragend kalibireren. Das weiß ich aus ziemlich sicherer Quelle. Da NEC Deutschland bzw. NEC Europa diese Software hier nicht vertreibt, und andererseits NEC USA die Software nicht an Personen ohne US-Wohnsitz verkauft, bleibt Dir nur der Griff zum SpectraView 2690 (für gute 600,-EUR Aufpreis) oder der Weg über amerikanische Bekannte/Verwandte.


    Eine hardwareseitige Kalibrierung des Monitors ist einer Kalibrierung der Grafikkarte vorzuziehen, welche aber sicherlich noch bessere Ergebnisse liefert, als das Einstellen nach rein visuellen Eindrücken.


    Wie (D)ein Fachhändler auf Dein Ansinnen reagieren würde, weiß ich nicht. Bedenke aber bitte, daß die Kalibrierung keine einmalige Geschichte ist, sondern regelmäßig wiederholt werden muß. Bei dem Aufwand sollte man über die Anschaffung eines eigenen Colorimeters samt Software nachdenken. Die Graka spielt bei der hardwareseitigen Kalibrierung keine Rolle, sofern der Monitor per DVI angesteuert wird. Die LUT der Graka sollte einfach für eine 1:1-Ausgabe der digitalen Werte sorgen.



    Dat Ei

  • Hey Mike01,


    auf meinem Exemplar des LCD2690WUXi kann ich keinerlei Glitzern feststellen. Ein zweiter Punkt, der in vielen Kommentaren zu dem Monitor fällt: die Lautstärke. Die Kommentare haben mich anfangs auch etwas bang gemacht. Zum Glück hat mich Visioneer beruhigt und mir die Sorge genommen. Ja, der Monitor zwitschert ein wenig, aber zum einen muß man dann schon so nah am Gerät sitzen, daß es für die Größe des Displays schon viel zu nah ist, und zum anderen ist mir noch kein TFT untergekommen, der nicht zwitschert, wenn ich das Ohr an ihn lege. Für mich ist das keinerlei Problem.



    Dat Ei

  • Hi Dat Ei,


    hmmm, hattest du mal einen SIPS, der "geglitzert" hat? Weil es recht schwer ist für jemanden das "Glitzern" beurteilen zu können, wenn er es noch nirgends gesehen hat. Wenn du natürlich schon den einen oder anderen LG mit SIPS hattest dann wäre das natürlich super ;) Und der 2690Wuxi ist dann hoffentlich nah am 2190Uxi.


    Hmmm, er "zwitschert" hört sich danach an, dass man es selber ausprobieren muss ob man es störend findet. Schade, ist vermutlich wieder so eine Ansichtssache...


    Kennt jemand einen LAden im Bereich von München, wo man den NEC sehe kann??


    Danke

  • Servus Mike01,


    nein, ich hatte nie einen "Glitzer"-TFT, aber ich kenne den Effekt, den Du meinst - allerdings nicht von meinem 2690WUXi. Da glitzert nix.


    Wie andere auch 2690-Besitzer hier auch, kann ich Dir entgegen einiger Kommentare bei behardware nur sagen, daß das Zwitschern kein Thema ist. Ich denke, Du wirst zu einer ähnlichen Einschätzung kommen.


    Einen Laden in München, wo man den NEC sehen kann, kenne ich nicht, wohl aber einen Besitzer... ;)



    Dat Ei

  • Ich muss nochmal auf das Thema kalibrieren zurückkommen, ich bin immernoch mit Colorvision zu gange und inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob der Spyder wirklich daneben liegt und nicht doch der Eyeone Display2. Ich habe mal alle 3 Profile angehangen. Das Spyder Profil, das Eyeone Profil und das Original NEC Profil. Eigentlich passt das Spyder Profil zum NEC Profil sehr gut, mal abgesehen davon das meiner in der Grünsättigung nicht mithalten kann. Können bitte alle mal ihre ICC Profile hier veröffentlichen? Vielleicht ja sogar jemand mit einem Monaco Colorimeter gemessen?

  • re: Dat Ei


    Quote

    also erstmal soviel vorweg: der LCD2690WUXi ist hardwareseitig kalibrierbar. Dafür benötigt man aber eine Software namens SVII, die leider nur über NEC USA zu beziehen ist. Mit dieser Software plus einem zu der Software kompatiblen Colorimeter läßt sich der LCD2690WUXi hervorragend kalibireren.



    Die europäische Version des NEC 2690WUXi ist NICHT HARDWAREKALIBRIERBAR.


    Zwischen dem in den USA verfügbaren LCD2690-Modell und der europäischen Version bestehen grundsätzliche technische Unterschiede. Äußerlich lassen sich die Geräte nur anhand der Seriennummern unterscheiden - bei US-Geräten endet diese immer mit einem 'A', während die Seriennummer der EU-Geräte ein 'B' als Endung aufweist.


    Die technischen Unterschiede sind größer. Im Gegensatz zur US-Version ist beim EU-Modell die Monitorhardware nicht beschreibbar und somit ist eine hardwareseitige Kalibrierung ausgeschlossen. Die SpectraView II Software wird dir also nichts nützen - du kannst sie an dem normalen (EU) LCD2690WUXi schlicht nicht verwenden. Das klappt nur an einem SpectraView-TFT.


    Im Übrigen sind die europäischen 2690'er TFTs nicht ohne Grund teurer als die US-Geräte. Nur bei den EU-Modellen betreibt NEC eine aufwendige 'Panelauslese', bei der nach Pixelfehlerfreiheit und vor allem Homogenität hin vorausgewählt wird. Dieser besondere Aufwand wird bei den SpectraView-Versionen UND den 'normalen' WUXi-Modellen betrieben.


    In den Staaten sind die Geräte billiger, da NEC-USA diesen Aufwand nicht betreibt - dort kann es dir aber auch leichter passieren, daß du nach der Anschaffung eines sündhaft teuren SpectraViews z. B. eine böse 'Pixelfehler-Überraschung' erlebst.



    Quote

    ...Das weiß ich aus ziemlich sicherer Quelle...


    Soso. Dann nenn sie beim Namen (die 'sichere Quelle'). :D



    Gruß

  • Hey Wurstdieb,


    Quote

    Original von Wurstdieb
    Die europäische Version des NEC 2690WUXi ist NICHT HARDWAREKALIBRIERBAR.


    sorry, auch der europäische LCD2690WUXi läßt sich hardwareseitig kalibrieren.


    Quote

    Original von Wurstdieb
    Zwischen dem in den USA verfügbaren LCD2690-Modell und der europäischen Version bestehen grundsätzliche technische Unterschiede. Äußerlich lassen sich die Geräte nur anhand der Seriennummern unterscheiden - bei US-Geräten endet diese immer mit einem 'A', während die Seriennummer der EU-Geräte ein 'B' als Endung aufweist.


    Die technischen Unterschiede sind größer. Im Gegensatz zur US-Version ist beim EU-Modell die Monitorhardware nicht beschreibbar und somit ist eine hardwareseitige Kalibrierung ausgeschlossen. Die SpectraView II Software wird dir also nichts nützen - du kannst sie an dem normalen (EU) LCD2690WUXi schlicht nicht verwenden. Das klappt nur an einem SpectraView-TFT.


    Also mein Gerät hat eine Geräatenummer, die auf "B" endet und ließ sich durchaus hardwareseitig mit der NEC Software SVII kalibrieren.


    Quote

    Original von Wurstdieb
    Im Übrigen sind die europäischen 2690'er TFTs nicht ohne Grund teurer als die US-Geräte. Nur bei den EU-Modellen betreibt NEC eine aufwendige 'Panelauslese', bei der nach Pixelfehlerfreiheit und vor allem Homogenität hin vorausgewählt wird. Dieser besondere Aufwand wird bei den SpectraView-Versionen UND den 'normalen' WUXi-Modellen betrieben.


    NEC garantiert für den LCD2690WUXi keine Pixelfehlerfreiheit. Der Monitor wird mit Pixelfehlerklasse 2 spezifiziert - was das bedeutet, kannst Du im Web finden. Die Pixelfehlerklasse des SpectraView 2690 kenne ich nicht, jedoch sagt NEC für ihn einen größeren Gamut als für den LCD2690WUXi zu. Der SpectraView wird zudem mit einem Testprotokoll ausgeliefert.


    Quote

    Original von Wurstdieb
    In den Staaten sind die Geräte billiger, da NEC-USA diesen Aufwand nicht betreibt - dort kann es dir aber auch leichter passieren, daß du nach der Anschaffung eines sündhaft teuren SpectraViews z. B. eine böse 'Pixelfehler-Überraschung' erlebst.


    Gegen eine böse Pixelfehlerüberraschung muß man sich auch in Europa wappnen, z.B., indem man beim Händler einen entsprechenden Test samt Garantie ordert.


    Quote

    Soso. Dann nenn sie beim Namen (die 'sichere Quelle'). :D


    Seit 15min kenne ich zwei Quellen...;-)



    Dat Ei
    Gruß

  • re: Dat Ei


    Quote

    NEC garantiert für den LCD2690WUXi keine Pixelfehlerfreiheit.


    Das ist schon klar - aber NEC gibt bei seiner hausinternen 'Panelvorauswahl' strengere Auswahlrichtlinien vor, als die ISO 13406-2 vorschreibt.



    Quote

    Also mein Gerät hat eine Geräatenummer, die auf "B" endet und ließ sich durchaus hardwareseitig mit der NEC Software SVII kalibrieren.


    Damit steht deine Aussage im Widerspruch zu dem, was ich von offizieller Stelle bei NEC erfahren habe.


    Nun wissen wir natürlich alle, daß zumindest NECs altes Modell der 80'er Serie -der 2180UX- tatsächlich hardwarekalibrierbar war - aber eigentlich hat NEC mit Einführung der neuen 90'er Serie dem 'wilden hardwarekalibrierungs-treiben' ein jähes Ende gesetzt. Auch der 2690WUXi soll (zumindest in der EU-Version) davon betroffen sein.


    Wie dem auch sei - Um dieses leidige Thema endgültig aufzuklären und abzuhaken werde ich mich morgen mit dem Senior Product Manager von NEC Display Solutions Deutschland persönlich in Verbindung setzen, zumal ich den NEC 2690WUXi auch gerade für PRAD teste und im offiziellen Testbericht ungern mit Falschaussagen bzw. schlecht recherchierten Statements 'glänzen' möchte.



    Gruß

  • Hey Wurstdieb,


    Quote

    Original von Wurstdieb
    Wie dem auch sei - Um dieses leidige Thema endgültig aufzuklären und abzuhaken werde ich mich morgen mit dem Senior Product Manager von NEC Display Solutions Deutschland persönlich in Verbindung setzen, zumal ich den NEC 2690WUXi auch gerade für PRAD teste und im offiziellen Testbericht ungern mit Falschaussagen bzw. schlecht recherchierten Statements 'glänzen' möchte.


    ich kann mir vorstellen, wie die Antwort des Senior Product Managers ausfallen wird...



    Dat Ei