Flimmerndes Backlight – nur ein Mythos?

  • Mal eine möglicherweise dumme Frage, vielleicht kann mir jmd helfen:
    Im Artikel heißt es:
    "Für empfindliche Menschen könnte die übliche Bildwechselfrequenz von 60 Hz also durchaus schon zu niedrig sein, doch das betrifft nur bewegte Bildfolgen. LCD-Monitore schalten beim Bildwechsel nahtlos auf das nächste Bild um, feststehende Abbildungen wie ein Textfenster sollten daher in jedem Fall flimmerfrei erscheinen."
    Das verstehe ich nicht. Das Display schaltet doch in jedem Fall "nahtlos" (Erhaltungsdarstellung), also auch bei bewegten Bildern. Somit dürfte es doch keinen Unterschied machen, ob bewegte Bilder oder ein statisches Bild angezeigt werden. Natürlich könnten bei bewegten Bildern die einzelnen Bilder sich theoretisch in ihrer Helligkeit stark unterscheiden - dann käme das Flackern aber vom angezeigten Material (alter s/w-Film von 1912) und hätte nichts mit dem Monitor zu tun.



    Danke für die Hilfe schon mal!
    Gruß

  • Bitte um regelmässige Bekanntgabe von AUGENSCHONENDEN


    • Monitoren
    • Notebooks

    Können auch etwas ältere Modelle sein. Aufgrund einer Augenkrankheit hypersensibel, bei gewissen Monitoren nach 5 Minuten Augenschmerzen - trotz Augentropfen.


    Da die Geräte an den Verkaufsstellen nicht wirklich getestet werden können und bei uns in der Schweiz kaum Rückgaberecht angeboten wird fällt die Wahl schwer. Mein Prad-Top-geprüfte Eizo EV2333 ist noch nicht genügend augenschonend.


    Ein Apple Mac Air mit Mattem Display (evtl von 2010) schien mir für die Augen schonend. Möchte nicht auf MAC umstellen.


    Wer kennt „milde“ Monitore/Notebook-Displays? Bin sehr dankbar für jeden Tipp.
    Selbstverständlich war ich öfters beim Augenarzt, benutze Augentropfen, stelle die Helligkeit zurück und habe diverse Einstellungen/Farbtemperaturen versucht, schaue nur wenn nötig in den Monitor, benutze durch die Nacht ein Augengel. Erstaunlicherweise macht der uralte Philips-Röhren-TV 50HZ überhaupt nichts, stundenlang, selbst mit dem Schmerz des Computermonitors wirkt er wie Balsam.


    Kann innerhalb von 30 Sekunden sagen, wie schlecht ein Monitor für meine Augen ist, sofern er ein paar Bildwechsel bringt. Nur hat man selten die Gelegenheit dazu, daher bitte um Bekanntgabe von augenschonenden Monitoren & Notebooks, welche ich dann gerne prüfen möchte. Danke

  • Ich suche ja auch bekanntermaßen einen flimmer- und brummfreien Monitor.
    (Wen´s interessiert: Philips 241P4QPYES 24" mit A-MVA Panel)


    Der neue Schock: Auch Kaltkathodenstrahlbeleuchtung kann flimmern :thumbdown:


    Ich habe diesen Monitor zwar nicht live gesehen, aber die Angaben stimmen schon etwas bedenklich.


    Werde nun wohl meinen wirklich absolut flimmerfreien Sony X93 bis auf Weiteres nutzten.


    Es ist schon sehr bedauerlich, dass die Industrie nicht bereit ist brumm- und flimmerfreie Geräte zu vermarkten. - Schuld sind aber letztendlich die Käufer, die jeden Mist als gegeben hinnehmen.


    Bin weiter auf der Suche.........

  • Die meisten Käufer können ein Flimmern allerdings nicht wahrnehmen, da nimmt man also nichts hin, weil man gar nicht weiß, dass es soetwas gibt.

    Gewebe - auch Augengewebe - welches oft entzündet ist, tendiert sich ungünstig zu verändern: von frühzeitiger Alterung, zu Vernarbung (im MRI sichtbar) bis zur Nekrose (Bildung von Krebszellen)
    In wievielen Postings ist zu lesen [sinngemäss] "Der Monitor hatte ein Superbild. Nach einer halben Stunde haben meine Augen deutlich geschmerzt, dass er zurück musste" oder "Das IPS-Panel hat Superfarben doch glitzert er, dass bald Kopfschmerzen erfolgten, sodass er zurück geht" ?
    Es ist richtig, dass viele das Flimmerrn nicht bewusst wahrnehmen. Viele spüren jedoch Symptome wie Augenschmerzen, vorzeitige Augen-Ermüdung, Sand in den Augen, Kopfschmerzen. Wie kann da behauptet werden, die meisten Käufer würden nichts wahrnehmen?
    Schade, dass PRAD noch nicht mal einen Wertungspunkt "(Augen-)Verträglichkeit" berücksichtigt. Wer täglich auch nur 3 Stunden in die Kiste glotzt - dies üblicherweise beim Arbeiten aus naher Distanz und ziemlich fokussiert - so sind dies in 32 Jahren: 4 volle Jahre ! Wer sich dabei täglich stets die (kaum wahrnehmbare) leichte Augenentzündung reinholt, wird im Alter kaum mehr Freude an seinen defekten Augen haben können.
    Um nicht Schneeblind zu werden, schützt man sich selbst bei einer kurzen Bergtour mit einer starken, guten Sonnenbrille. Beim Monitor in welchen wir jahrelang ohne jeglichen Schutz aus nähester Distanz reinglotzen wird der stärkste Blender und Flimmerer hochgejubelt, Hauptsache: gute Bilder, satte Farben! Eine Entwicklung welche in die falsche Richtung geht. Dass PRAD endlich die Verträglichkeit in seinen Tests zum Thema macht, könnte auch die Industrie zu mehr "Gesunde Monitore" bewegen. Wie in den 60er Jahren bei Autotests vorwiegend die Leistungfaktoren wie PS zählten, geht es hier leider immer noch vorwiegend um Leistungsfaktoren wie max. Lichtstärke etc. Dies setzt ein falsches Signal an die Monitor-Industrie und wir zahlen es in einigen Jahren mit vorzeitig gealterten Augen.

  • Wir testen seit dem Bericht doch das Flimmern, oder reicht dir das nicht aus? IPS Monitore glitzern eigentlich alle, manche mehr als andere, aber der Effekt kommt vom Paneltyp. Was schlägst du denn noch als Testkriterium vor? Ob die Monitore Brummen testen wir übrigens auch, das unterliegt aber häufig einer Serienstreuung, so dass man da auch einfach Pech oder eben Glück haben kann.

  • solaia


    Hast Du eigentlich auch nur annähernd eine Ahnung was solche Tests kosten? Wir haben das Backlightflimmer aufgenommen weil es wichtig sein kann, aber es betrifft nur einen Bruchteil an Anwender. Kosten-/Nutzen-Relation ist eigentlich kaum zu vertreten, es verteuert den Test nämlich und hier steht auch die Wirtschaftlichkeit mit im Raum. Und bleiben wir doch mal realistisch. Monitore waren noch nie gut für die Augen, das war auch schon vor 10 Jahren nicht anders. Und wer einen Monitor so hell aufdreht dass er eine Sonnenbrille benötigt, macht einen Bedienungsfehler. Es würde ja auch niemand einem Hersteller sagen er solle langsamere Autos bauen, um mal bei Deinem Beispiel zu bleiben, nur weil alle mit Vollgas durch die Stadt fahren.


    Für Hinweise sind wir ja immer dankbar, aber Sie sollten auch realistisch sein.

  • solaia
    Danke für Deinen Beitrag! Du hast es genau auf den Punkt gebracht. Ich habe ja jetzt verschiedene Monitore auf dem Schreibtisch gehabt und zumindest bei Zweien war der erste Eindruck sehr positiv. Aber wehe, wehe... nach spätestens 30 Minuten Lesen mit hellem Hintergrund gehts los mit Brennen und Tränen. Wenn ich von Flimmern rede, so meine ich nicht das 50Hz Flackern von alten TV-Röhren. Aber wenn man als Vergleich einen Monitor mit CC-Constant Current (danke für die Erklärung flask ) daneben stellt, merkt man sofort wie unruhig und geradezu aggressiv das PWM-Bild auf die Augen wirkt und zwar sowohl mit MVA- und IPS-Technik. Beide Monitore hatten LEDs - PWM mit Kaltkathodenstrahlbeleuchtung ist es wohl besser aber eben auch nicht richtig Augen schonend.


    Gibt es irgendwo eine Liste von Monitoren mit CC-Beleuchtung oder könnte man hier eine Rubrik schaffen?


    Und liebes Prad-Team: Könntet Ihr bei zukünftigen Tests anführen ob CC oder PWM arbeitet. Das lässt sich ja, zwar völlig unwissenschaftlich, mit der "schnellen Hand" feststellen. - So habe ich gestern in einem Büro einen NEC 2190UXp gesehen, und auch dort sofort PWM festgestellt :(.

  • solaia


    Hast Du eigentlich auch nur annähernd eine Ahnung was solche Tests kosten? Wir haben das Backlightflimmer aufgenommen weil es wichtig sein kann, aber es betrifft nur einen Bruchteil an Anwender. Kosten-/Nutzen-Relation ist eigentlich kaum zu vertreten, es verteuert den Test nämlich und hier steht auch die Wirtschaftlichkeit mit im Raum. Und bleiben wir doch mal realistisch. Monitore waren noch nie gut für die Augen, das war auch schon vor 10 Jahren nicht anders. Und wer einen Monitor so hell aufdreht dass er eine Sonnenbrille benötigt, macht einen Bedienungsfehler. Es würde ja auch niemand einem Hersteller sagen er solle langsamere Autos bauen, um mal bei Deinem Beispiel zu bleiben, nur weil alle mit Vollgas durch die Stadt fahren.


    Für Hinweise sind wir ja immer dankbar, aber Sie sollten auch realistisch sein.

    Andi  
    Offenbar erahnst Du nicht im geringsten, was geschädigte Augen kosten. Nicht nur an medizinischen, sondern an Arbeitseinschränkung, geringeren Entwicklungsmöglichkeiten und vorzeitiger Invalidität/Pensionierung. Je nach Alter in welchem die Behinderung eintritt entsteht ein Verlust von schnell mal 1 Mio. EUR. Ähnlich der immensen Folgekosten durch das Rauchen. Den nicht in Geld messbare Verlust an Lebensqualität nicht eingerechnet. Wenn einer nichts spürt bedeutet dies nicht, dass er keinen Schaden davonträgt (Vergl. Sonne/Sonnenbrand & Hautkrebs 30 Jahre später)


    Die im Verhältnis geringen Kosten zur Messung des Backlight-Flimmerns stehen dazu in in keinem Verhältnis. Sollte sich tatsächlich das Flimmern als Hauptursache der Beinträchtigung herausstellen, so kann derjenige die Beachtung (clickrate) & den Gewinn abholen, welcher seit längerem mit soliden Tests darauf hinweist. Prad kann mit einem Alleinstellungs-Merkmal seinen Marken-Wert steigern und erhält internationale Beachtung.


    Die stetig zunehmende Masse an Bildschirmarbeiter, welche täglich 6-9 Std. in die Röhre gucken stellen ein grosses Potential für Gesunde Monitore dar. Da sind auch mehr und mehr Arbeitgeber interessiert. Welche Firma wünscht sich Mitarbeiter mit Kopfschmerzen? Prad kann sich als Referenz erweisen, vorausgesetzt: den Trend erkannt. In der Produktentwicklung kommt nach der Phase der Performance diejenige der Sicherheit/Gesundheit, dann jene der Ökologie, dann erneut der Performance. Laufen auch parallel.


    Vielleicht plädierst Du darauf beim Autofahren die Gurten abzuschaffen – um zu sparen. Viel Glück! Wieviel Crash-Tests kosten? Aus Deiner Argumentation folgernd sind diese unrealistisch und daher nicht länger auszuführen? Lieber nimmst Du den Rollstuhl in Kauf?
    Mit Sprüchen „es war schon immer so, warum sollen wir was ändern“ wären Gurten nie entwickelt worden welche mittlerweilen vielen das Leben gerettet haben. Vielleicht auch Deines oder das einer Dir nahestehenden Person.


    Wer kurzfristig denkt und am falschen Ort spart jault am lautesten, wenn er sich eine Behinderung einfängt. Soviel zu Deinem Realismus.

  • Wenn Dir das Thema so wichtig ist, teste das doch selbst. Und wenn Du hier Deine pseudo-wissenschaftlichen Details nennst, wo sind denn die Fakten zu Deinen Behauptungen? Gibt es aussagekräftige Studien? Du hast Dich auf dieses Thema eingeschossen und ich kann ja auch verstehen, dass wenn einem eine Sache wichtig ist, dass man diese vehement vertritt.


    Deine Beispiele sind einfach nur lächerlich. Gurte abschaffen? Willst Du auf dieser Basis ernsthaft diskutieren und auch noch ernst genommen werden? Wer finanziert denn diese Tests? Du? Und letztendlich geht es, auch wenn Du das anscheinend nicht nachvollziehen kannst, um die Wirtschaftlichkeit eines Internetauftritts. Keine der großen PC-Zeitschriften, die budgetmäßig Lichtjahre vor uns liegen und große Verlage hinter sich wissen, leisten die von Dir geforderten Tests. Wende Dich doch mal an diese, vielleicht können die so etwas leisten. PRAD kann es in jedem Fall nicht.

  • Quote

    Aufgrund einer Augenkrankheit hypersensibel, bei gewissen Monitoren nach 5 Minuten Augenschmerzen - trotz Augentropfen.


    Ich kenne kein einziges Testmagazin das derart in die Tiefe geht wie Prad.
    Offengestanden halte ich bereits das aktuelle Level für teils zu detailliert, da seit geraumer Zeit auch versucht wird, völlig subjektive Empfindungen in die Bewertungen mit einfließen zu lassen. -Themen wie "Geräuschentwicklung", "Inputlag", und aktuell "PWM" die sowieso jeder anders empfindet stehen momentan hoch im Kurs. In den letzten Jahren sind bestimmt 10-20 weitere "heiße Themen" bis zum Erbrechen durchgekaut worden, haben zu ihrer Zeit immer 'ne riesen Welle gemacht und sind auch sang und klanglos wieder verschwunden.
    Achtet mal drauf. :D


    Offengestanden habe ich habe seit einigen Jahren den Eindruck, dass bei solchen Themen zunehmend der Schwanz mit dem Hund wedelt.


    Das einzige was man mit Themen wie diesen erreicht, ist eine hypersensibilisierung von 99,8 % der Leser, die eigentlich gar nicht betroffen wären und durch solche Dinge bestenfalls verunsichert, ich würde behaupten in vielen Fällen sogar bar jeder Notwendigkeit abgeschreckt werden.

    Klar kann man alles mögliche messen. Nur was fängt der Laie mit solchen Zahlenspielen an? Kann ich dir sagen: Er versucht sich über Zahlen einen Überblick zu verschaffen, und ist bereits hiermit eigentlich überfordert! Denn für seine persönliche Praxis interpretieren oder für sich persönlich auswerten kann er davon nur einen Bruchteil. -Natürlich auch dies erst dann, nachdem er sich sehr gut in die Thematik eingelesen hat!


    Zum Thema "Geräuschentwicklung" ein Beispiel: Wieviele der Leser könnten mit einer Grafik zum Frequenzspektrum eines Gerätes oder dB Werten für sich persönlich etwas ableiten?
    Für diese Messung bräuchte Prad aber zunächst einen schalltoten Raum und hochfeines Equipment.
    Wofür das Ganze? Damit sich die Leser anschließend am Kopf kratzen? :whistling:

    Für die Zukunft wünschst du spezielle Testmethoden in den Berichten, die auf "hypersensible" Personen eingehen?
    Glaubst du ernsthaft, dass es sich irgend ein Test-Magazin zur Aufgabe machen kann, Berichte für hypersensible Leser zu verfassen? Wohin soll das führen, und was soll das Wort Hypersensibel per Definition bedeuten? Soll Prad demnächst uferlose Testberichte im Taschenbuchformat verfassen?


    Wem nützen Berichte die Dinge "aufdecken", die 99,8% der anderen Leser überhaupt nicht betreffen aber beim Lesen abschrecken würden, da ihnen suggeriert würde eventuell betroffen zu sein? Welche Marschrichtung das wäre, sieht man seit Monaten an der Börse. Weil in den USA einer furzt, geht's der deutschen Wirtschaft gleich katastrophal und die Kurse brechen ein. Gerüchte, Erwartungen irgendwelcher Glaskugel-Experten (früher unter dem Begriff Scharlatane bekannt) und von der Realität völlig losgelöste Zockerei scheinen interessanter zu sein als fundamentale Daten eines Unternehmens.


    Ich finde Prad zerpflückt die Testgeräte bereits in einer Tiefe und Vollständigkeit, die deutlich darüber hinausgeht was die meisten Leser effektiv benötigen um eine Kaufentscheidung (um die es letztlich geht) zu fällen.
    Insofern gehe ich mit Andis Meinung konform, dass es nicht die Aufgabe eines Monitor-Test-Magazins sein kann, Testberichte mit Unterstützung von Ärzten unter Berücksichtigung irgendwelcher Krankheiten zu verfassen oder hierzu Langzeitstudien unter diesem Aspekt zu generieren/veröffentlichen.


    Man muss nicht jeden Darmwind einzeln beschnuppern um festzustellen wer es war und ob's im Raum insgesamt stinkt oder nicht.


    solaia :
    Auch wenn deine Situation sicher nicht angenehm ist. Helfen kann dir in deiner Situation nur dein Augenarzt.
    Ich wüsste nämlich von keiner Langzeitstudie die einen Zusammenhang zwischen Monitoren und eventuell auftretenden Augenkrankheiten in Verbindung bringen würde. Und selbst wenn, wüsste ich keine belastbare Methode (bis auf unpassend hohe Helligkeiten) um die Langzeitwirkung von Monitoren sinnvoll zu messen.


    Quote

    So habe ich gestern in einem Büro einen NEC 2190UXp gesehen, und auch dort sofort PWM festgestellt


    Lieber Lexar.
    Dieser Monitor wird seit ca. 6 Jahren produziert und verkauft.
    Mir ist in dieser Zeit kein einziger Kundenbericht bekannt geworden, der deine Aussage stützen würde.

  • solaia


    Quote

    Die im Verhältnis geringen Kosten zur Messung des Backlight-Flimmerns stehen dazu in in keinem Verhältnis. Sollte sich tatsächlich das Flimmern als Hauptursache der Beinträchtigung herausstellen, so kann derjenige die Beachtung (clickrate) & den Gewinn abholen, welcher seit längerem mit soliden Tests darauf hinweist. Prad kann mit einem Alleinstellungs-Merkmal seinen Marken-Wert steigern und erhält internationale Beachtung.

    Kein Mensch hindert Dich daran, Dich in diesem Bereich einzuarbeiten, solche Messungen vorzunehmen, auszuwerten und zu veröffentlichen...
    Vielleicht benötigst Du dabei ja Hilfe durch Fachkräfte? Spätestens dann wirst Du erkennen, dass man in dieser Welt Nix bewegen kann, wenn man nicht auch daran denkt, wirtschaftlich zu arbeiten. Was nützt Dir Dein Idealismus, wenn Dir die unbezahlten Fachkräfte unzufrieden wieder weglaufen, weil sie nicht bezahlt wurden?



    Gruß
    Diemo

  • Welche weiteren Monitore - ausser dem ZR2740w bieten folgendes an:


    "Backlight


    Die LED-Hintergrundbeleuchtung des ZR2740w wird – im Unterschied zu den meisten anderen Geräten – kontinuierlich gesteuert. Um Helligkeiten unterhalb von 100 Prozent zu erreichen, wird der Strom durch die LED stufenlos auf das gewünschte Maß abgeregelt. Dabei entstehen keine intermittierenden Dunkelzeiten, wie sie für die PWM-Technik charakteristisch sind - das lästige Backlight-Flimmern ist ausgeschlossen." [Ende Ausschnitt Test Prad]


    ----


    Anmerkung: Offenbar empfindet sogar der werte Autor jenes wertvollen Tests Backlight-Flimmern als [Zitat] lästig


    Hol Dir jeden Tag den kleinen, unsichtbaren Sonnenbrand und Du geniesst in 20 Jahren den Schwarzen Hautkrebs. Es braucht bei gewissen Personen zuerst eine Generation von Netzhautablösung und weiteren irreversiblen Schädigungen bis das potentielle Risiko - wissenschaftlich belegt - Anerkennung findet.

  • Dann sei doch einfach mal froh, dass sich ein Testmagazin diesem Thema, wenn auch nicht in dem Maße wie Du es gerne hättest, widmet. Betreibe weiterhin Deine Lobby-Arbeit, nur hier verschwendest Du Deine Zeit. Die Gründe habe ich deutlich ausgesprochen.


    Geh doch zur Abwechslung mal ins Forum von heise.de oder chip.de, die wissen dort ja noch überhaupt nichts von ihren unzureichenden Monitor-Tests.

  • Je nach Umfang der gelisteten Displays mit constant current PWM würde ich 50-100 Euro "blind" für die Liste zahlen, natürlich dann ohne die Monitortests.


    Das mit dem Flackern ist niemandem bewusst, von denen die ich bisher darauf angesprochen habe, fanden es alle recht eigenartig. Es ist recht einfach zu erklären, dass kein Flickern besser ist als flickern. Es sei denn man könnte große "Stromspareffekte" mit Flickerdisplays nachweisen. Ihr könntet bei Prad.de eine Umfrage starten, ob genug Leute daran interessiert wären. Wenn jetzt ca. 20 Leute sich dafür melden würden, z.B. 50 Euro zu zahlen, dann wären schon mal 1.000 Euro sicher, und ganz sicher werden dann noch mehr Leute diese Liste kaufen. Aber das geht nur wenn man dann 1. überhaupt die Leute auf die Problematik hinweißt, und 2. überhaupt Interesse besteht, dafür zu zahlen. 1.000 Euro decken jetzt nämlich auch sicher nicht die mühsamen Tests ab.

  • Das ist doch das gleiche Problem wie mit den Laserdruckern. In den Tests kaum ein Wort über die giftigen Inhaltsstoffe der Toner. Wenn ich sehe, welche gesundheitlichen Probleme ich jahrelang wegen einer solchen Giftschleuder in meinem Büro hatte, dann wäre ich schon sehr froh gewesen, wenn man in div. Tests deutlich mehr über die Problematik gelesen hätte.
    Leider interessiert sich die breite Masse nicht dafür. Und somit ist es halt für div. Testmagazine nicht lukrativ, entsprechende Tests durchzuführen.
    Ähnlich ist es nun auch mit dem PWM-Flimmern.
    Ich denke auch, daß die Leute, die jahrelang vor einer solchen Flimmerkiste sitzen irgendwann einmal Probleme kriegen werden, auch wenn ihnen dies im Moment vielleicht nicht bewußt ist.


    Gruß

  • Danke allen welche sich bei diesem Thema engagieren, insbesondere auch ein Dank an PRAD welche vor einigen Monaten, nach einem innovativen Artikel von Ing. Dr. Erich ?, das Backlight-Flimmern in ihre Tests aufgenommen hat. Aufgrund des im Test „Ruhigen Backlights“ konnte ich heute abend den HP ZR2740W in Betrieb nehmen und siehe da: den ganzen Abend ohne grössere Beschwerden am Monitor [zur Erinnerung: entzündete Augen mit dem ansonsten wunderbaren Eizo EV2333 mit Röhren-Backlight, sowie nur minimal weniger belastend mein Laptop]


    Sicher bin ich auch bereit Tests mitzufinanzieren – sofern meine Interessen davon abgedeckt werden. Dies sind insb. auch gesundheitliche.
    Ob das Messen des Backlights soviel kostet? Hier veranschaulicht (nicht zu verwechseln mit dem HP ZR2740W)



    Prad kann sich mit solchen Tests als innovativer Vorreiter bekannt machen und entsprechend mehr Besucher verzeichnen. Dies führt wiederum zu mehr Provisionen der Werbepartner. Auch Prad könnte davon profitieren, was ihnen nicht gesagt zu werden braucht. Alle welche den ganzen Tag vor dem Monitor sitzen müssten eigentlich ein eigenes Interesse daran haben. Warum vor einem schädlichen Monitor sitzen, wenn es verträglichere gibt?


    Wer lässt schon gerne seine Augen – etwas vom allerwichtigsten für jeden Menschen, stell Dir mal Dein Leben vor OHNE Augen – stundenlang beschiessen? Es nervt bereits ein Photoblitz, wenn unerwartet. Dass Licht zerstörend sein kann, muss hier nicht wiederholt werden: Sonne – Schneeblindheit – Netzhautablösung etc; Laser kann zur sofortigen Erblindung führen etc. Warum wir die „Lichtkanone Monitor“ von welcher wir uns den halben Tag oder länger beschiessen lassen nicht besser auf sein Gesundheitsrisiko untersuchen ist fahrlässig. Gerne zahle ich für Tests, denn der Preis bei Beschädigung der Augen – insb. Vorzeitige Alterung - steht in ganz anderen Dimensionen.


    @ HP09
    Die Präsentation (vermutlich von Günter Jauch) eines Invaliden (aufgund des Tonerstaubs) hat gezeigt wie ihm alles genommen wurde: Job – Familie – Freunde - Freizeitbeschäftigungen und als Ergebnis die Freude am Leben. Er kostet Deutschland & Versicherungen über die Jahre grösserere Summen. Es gibt namhafte Wissenschaftler welche eine massive Zunahme von Allergien/Vergiftungen durch Neue Stoffe als eine der grössten Herausforderungen bezeichnen. Insb. zukünftig mit Nano-Teilchen welche aufgrund ihrer Winzigkeit direkt durch die Lunge in den Blutkreislauf wandern…


    Wer Monitore kennt mit „Ruhigem = Nichtflackerndem Backlight“ ist eingeladen diese hier zu nennen. Hypersensible Personen können nicht selten nach kürzerem Gebrauch spontan (=ohne Messung) die Verträglichkeit beurteilen.
    ? Wer kennt ein erwerbbares Messgerät, welches das Backlight-Flimmern sichtbar macht?
    ? TV-Bilder zeigen meist flackernde Monitore? Interferenz? Könnten auf diese weise, etwas aufwendig, auch Nicht-Flackernde-Monitore gefunden werden?

  • Ich bin durchaus auch interessiert an einem flimmerfreien Monitor, verstehe jetzt aber nicht so ganz die Diskussion hier. PRAD testet ja in Zukunft die Backlights. Nur hat man eben nicht allen am Markt verfügbaren Monitore im Keller stehen, und kann es deshalb eben nur bei neuen Tests berücksichtigen. Die Frage ist eh, was jeder einzelne mit den Informationen anfängt. Könnt ihr sagen, welche Frequenz notwendig ist, damit das Bild von euch als flimmerfrei wahrgenommen wird? Ich kann es nicht. Bleibt also nur, einen Monitor mit möglichst hoher Frequenz oder ganz ohne PWM zu wählen.



    Vorschlag an die Leute, die selber Zeit und Geld investieren wollen:



    Eike von led-flimmern.blog.de hat auf eine Anfrage hin kurz erläutert wie er die Frequenzen selber gemessen hat.



    Link hier:



    Mit diesen Informationen könnte ich jetzt noch kein Messgerät konstruieren, aber eventuell könnte man Eike bitten, einen konkreten Schaltplan für ein einfaches Messgerät zu veröffentlichen. Ansonsten sollten sich wohl irgendwo im Netz (vielleicht auch hier) Elektroniker finden, die in der Lage sind, einen solchen Schaltplan zu entwerfen. Wenn es damit möglich wäre, ein preiswertes Messgerät zu konstruieren, könnten die Leute, die interessiert sind, ihre Monitore selber vermessen, und die gewonnenen Informationen dann an geeigneter Stelle (z.B. hier) zusammentragen.

  • solaia : Ich selber bin jahrelang in einem kleinen Büro, indem 2 Personen sehr viel mit einem Laserdrucker ausgedruckt haben gesessen. Ständig brennende Augen, ständig die Nase zu, ständig Nebenhöhlenentzündungen, ständig Hautrötungen. Zunächst dachte ich, daß meine Pollenallergie daran Schuld ist. Auf Anraten meines Allergologen habe ich darauf gedrängt, daß der Drucker aus dem Büro kommt. Und siehe da: alle Beschwerden nahezu verschwunden. Und wenn man sich die Inhaltsstoffe der Toner mal anschaut, kann mir keiner erzählen, daß es nicht gesundheitsschädlich ist, wenn man das Zeugs jahrelang einatmet.
    Aber jedem das Seine.
    Für mich stellt sich halt die Frage, warum die Industrie eine solche Technik einsetzt. Und da gibt es nur eine Antwort: Profitgier.
    Sicher, wenn ich nach Feierabend mal eben eine halbe Stund im Netz rumsurfe, interessiert mich kein PWM-Flimmern und wenn ich alle 14 Tage mal einen Brief ausdrucke, ist mir auch der Tonerstaub piep-schnurtz-wurscht. Wenn ich aber tagtäglich stundenlang eine solche Technikt nutze (oder nutzen muß) - dann sieht die Sache schon ganz anders aus.


    Gruß