Britannia Digitalis: 8 von 10 Fernsehern bereits umgestellt

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Wie die britische Regulierungsbehörde Ofcom in ihrem „Digital TV Progress Report“ bekannt gab, haben acht von zehn britischen Fernsehgeräten inzwischen Empfangsgeräte für digitales Fernsehen. Unter die Zählung fallen sowohl Fernseher mit integriertem Digitaltuner als auch solche, die über ein digitales Zusatzgerät (Settop-Box) gespeist werden. Der vierteljährlich erscheinende Bericht bezieht sich auf das zweite Quartal dieses Jahres.

Der Trend in den Haushalten, beim Kauf von Zweitfernsehern neue Geräte zu bevorzugen, sei die Ursache für den Zuwachs an digitaler Empfangstechnik, ist dort zu lesen. 2012 soll die Umstellung auf Digitalempfang in Großbritannien abgeschlossen sein.

Bis zum 30. Juni, dem Stichtag der Erhebung, auf deren Daten der basiert, seien 24,3 Millionen Zweitgeräte umgerüstet worden. Das entspräche einem Zuwachs von 15 Prozent in Jahresfrist. Die Quote beim Hauptgerät liege bei 90 Prozent.

Seit besagtem Stichtag im Vorjahr seien insgesamt 41 Prozent mehr Flachbildfernseher verkauft worden. Das entspricht knapp 22 Millionen Geräten. Wie die Ofcom betonte, sei damit beinahe das Niveau verkaufter Settop-Boxen (24 Millionen) erreicht worden. In den drei Monaten, die die Erhebung betrachtet, seien allerdings nur 680.000 „Freeview“-Receiver verkauft worden – 25 Prozent weniger als in der gleichen Zeitspanne des Vorjahres.

Dies hänge damit zusammen, dass Neugeräte verstärkt mit digitalen Empfängern ausgestattet seien. Etwa 29,7 Millionen Fernseher verfügen den Ofcom-Angaben zufolge über einen integrierten Digitaltuner für „Freeview“ – vergleichbar mit dem terrestrischen Digitalfernsehen DVB-T in Deutschland. Ein Drittel davon seien Hauptgeräte, die übrigen Zweitfernseher.

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