Canon steigt in die LCD-Panelproduktion ein

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Mit dem Namen Canon verbindet man Kameras, Drucker oder Bürotechnik. Jetzt möchte sich das japanische Unternehmen auch der LCD-Panelproduktion widmen und erwirbt 24,9 Prozent der Anteile an Hitachi Displays. Bisheriger alleiniger Eigentümer war die Firma Hitachi.

Wer nun in naher Zukunft LCD-Fernseher oder Monitore unter der Marke Canon erwartet, der muss zumindest vorerst noch darauf verzichten. Die Überlegung dieser Transaktion ist, den Displaybedarf der bisherigen Produktpalette zu decken. So sollen Zukünftig die Panels für Camcorder, Digitalkameras oder Geräten der Büroelektronik ein Hitachi-Display besitzen.

Bisher wurden die Panels mangels eigener Fertigung von Zulieferern erworben. Dies hatte allerdings den Nachteil, dass Canon bei Preisen, Lieferfähigkeit und Lizenzen von den Zulieferern abhängig war.

Panasonic und Canon hatten bereits im Dezember 2007 ihre Absicht bekundet, jeweils 24,9 Prozent der Hitachi Displays Anteile übernehmen zu wollen. Panasonic hat diese Absicht allerdings noch nicht in die Tat umgesetzt und so überlegt Canon auch diese Anteile zu erwerben. Auch die komplette Übernahme stellt eine Option dar, wobei Hitachi eine Minderheitsbeteiligung von 10 Prozent behalten will.

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