China: Kontrollpolitik bei Next-Gen-Fabriken

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Die chinesische Regierung schlägt möglicherweise die Strategie einer totalen Kontrollpolitik ein: Laut einer Digitimes-Meldung sollen maximal vier bis fünf Nex-Gen-Fabriken für LCD-Panel auf chinesischem Boden genehmigt werden. China will damit ein Überangebot verhindern.

Dieser Umstand könnte den in Taiwan ansässigen Hersteller AUO (AU Optronics) gegenüber Samsung einen Vorteil verschaffen, berichten Quellen aus der Industrie. Bereits drei chinesische Unternehmen, BOE (Beijing), InfoVision Optoelectronics (IVO) und TCL haben die Erlaubnis zur Umsetzung von 8,5-G-Projekten erhalten, was nach der aktuellen Politik nur noch ein bis zwei Optionen offen lässt.

Demgegenüber stehen sechs Aspiranten auf die freien Produktionsstätten: Sharp, BOE Technology (Hefei), Samsung, LG Display (LGD), AUO und Chimei Innolux Corporation haben gleichermaßen Pläne zur Eröffnung von LCD-Panel-Werken der nächsten Generation.

Während Samsung eine 7,5-G-Fabrik im Osten des Landes aufbauen will, interessiert sich AUO ebenfalls für einen Standort in dieser Region. Weil das Unternehmen dort bereits ein Werk für LCD-Module (LCM) betreibt und eine enge Zusammenarbeit zwischen China und dem Nachbarland Taiwan besteht, hat AUO laut den Quellen bessere Chancen, die Regierungserlaubnis zu bekommen.

Zwei Monate, nachdem Samsung und LG Display von Südkorea die Zustimmung für ihre Bauvorhaben bekommen haben, hat Taiwan sein Verbot gegenüber den heimischen Herstellern, Fabriken in China zu errichten, aufgehoben.

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