China: März-Exporte auf Höhenflug

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Exporte von Elektroprodukten aus China, namentlich Notebooks und LCD-Fernseher, haben im März beträchtlich zugelegt, teilt der Marktforscher iSuppli mit. Die meisten Güter zeigten nicht nur im jährlichen, sondern auch im monatlichen Vergleich Zugewinne von zweistelligen Prozentsätzen.

COSCO, die China Ocean Shipping Company, ist eine der weltweit größten Reedereien, die Fracht an internationale Unternehmen verschifft. (Bild: Bernd Sterzl / pixelio.de)

Die Notebook-Exporte, die im März auf 14 Millionen Geräte anwuchsen, legten monatsweise um 32 Prozent zu. Im Jahresvergleich betrug die Steigerung 50 Prozent. Der Exportmarkt von Chinas LCD-TVs kletterte binnen Monatsfrist um 31 Prozent auf 3,4 Millionen Geräte, während die Zahlen im Vergleich mit März 2009 um 56 Prozent zulegten.

Nahezu alle weltweit führenden Elektronikhersteller – gleich ob OEMs (Erstausrüster), EMS (Fertigungsdienstleister für elektronische Baugruppen) und ODMs (Auftragsfertiger, der auch plant und konstruiert) – haben heute Fabriken in China. Weil die Mehrheit der in China hergestellten elektronischen Geräte für Lieferungen ins Ausland vorgesehen ist, ist der chinesische Exportmarkt eng verknüpft mit der Dynamik des globalen Elektronikmarkts.

Auf den starken Zuwachs im März folgte ein Einbruch im April. Im Zusammenhang mit den Aktionen der großen Elektronikproduzenten, die im Mai ihre Produktionspläne korrigierten, um unerwünschte Bestandszunahme zu verhindern, blieben die Exporte in diesem Monat ebenfalls gering. Für Juni allerdings sagte die iSuppli Corporation eine Erholung des chinesischen Exportmarkts voraus. Angetrieben durch die Urlaubssaison und den mit dem neuen Schuljahr einsetzenden Bedarf soll sie sich während des gesamten dritten Quartals fortsetzen.

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