CMI: Großinvestition verzerrt Quartalsergebnis

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Chimei Innolux (CMI) beendet auch das zweite Quartal 2011 mit hohen Verlusten. Dabei setzte der taiwanische LCD-Panelproduzent 121,7 Millionen NT-Dollar (rund 2,95 Millionen Euro) mit dem Verkauf von Panels um, das sind nur etwa zwei Prozent weniger als im vorhergehenden Quartal. Unter den vier größten Panelunternehmen AUO, LG, Samsung und CMI erreicht der Nettoverlust des Letzteren allerdings den höchsten Stand – um 13 Milliarden rutschte der Panelgigant ins Minus.

Stellt sich für den Saisonauftakt in Quartal drei auf – CMI. (Bild/Logo: CMI)

Dem Unternehmen zufolge erreichte der Absatz großformatiger Panel in Quartal zwei Stückzahlen von 35,5 Millionen – ein Vierteljahresplus von 9,9 Prozent. Zusammengenommen kommen kleine und mittlere Panel auf die Absatzmarke von 95 Millionen, was einem Rückgang von 6,3 Prozent entspricht. Der Nettoumsatz generierte sich zu 39 Prozent aus den Displayvorstufen für LCD-TVs.

Zwischen April und Juni investierte das Unternehmen kräftig in den Bereich kleine und mittelformatige Panel: Etwa eine Milliarde NT-Dollar (24,28 Millionen Euro) floss in die Steigerung der Ertragsrate dieser Kategorie. Eine Maßnahme, die sich bereits zu Beginn des dritten Quartals auszahlen könnte. Wang Jyh-chau, Hauptgeschäftsführer der Niederlassung Süd, rechnet mit einem deutlichen Absatzzuwachs.

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