Coretronic und AUO geben Februar-Umsatz bekannt

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Der BLU-Fertiger Coretronic hat für Februar konsolidierte Umsätze von 6,19 Milliarden NT-Dollar (151,62 Millionen Euro) bekannt gegeben. Wie der Digitimes zu entnehmen ist, beträgt das Plus im Vergleich zum Vormonat neun Prozent.

Coretronic – gutes Geschäft mit Backlight Units. (Bild/Logo: Coretronic)

Coretronic zufolge sind die Absatzzahlen im Front-Projektor-Geschäft um 19,6 Prozent eingebrochen. Aufgrund fehlender Arbeitstage durch den kürzeren Monat sowie Lieferengpässen bei bestimmten Bauteilen hat das Unternehmen nur 72.000 Einheiten abgesetzt. Die Erlöse aus dieser Sparte sanken denn auch um 18,5 Prozent auf 965 Millionen NT-Dollar (23,64 Millionen Euro). Für März wird erwartet, dass die Verkäufe wieder deutlich zunehmen, weil verzögerte Bestellungen zum Tragen kommen und die Komponenten-Knappheit überwunden wird.

Im Hinblick auf die Stückzahlen verbesserte Coretronic sein Backlight-Gechäft seit Januar um vier Prozent auf 5,08 Millionen verkaufte BLUs. Der Konzernumsatz des Segments wird umgerechnet mit 102,63 Millionen Euro angegeben – das entspricht einem Zuwachs von 23 Prozent. Dank gestiegener CCFL-Bestellzahlen legte der Anteil von TV-BLUs um zwölf Prozent auf 1,28 Millionen Module zu. 29 Prozent davon waren bereits LED-Backlight-Elemente.

Bei der Monitor-Hintergrundbeleuchtung ist die Kategorie mit 46 Prozent vertreten. Alles in allem lieferte Coretronic 2,09 Millionen BLUs für Computer-Displays aus. Von 1,67 Millionen verkauften Notebook-Backlights bestanden sogar 98 Prozent aus LED-Dioden. Im laufenden Monat erwartet das Unternehmen weitere Zuwächse beim BLU-Absatz. Neue Modelle für Fernseher und Tablet-PCs sollen die hauptsächliche Wachstumsquelle sein.

Weniger zufrieden ist AU Optronics (AUO) mit dem Februar-Ergebnis: Der Konzernumsatz liegt mit 21,7 Milliarden NT-Dollar (531,53 Millionen Euro) 10,2 Prozent unter der Januar-Marke und fällt 17,1 Prozent geringer aus als 2010. Auch der Kombi-Erlös der beiden ersten Monate 2011 sank im Vergleich zum Vorjahr um 19,2 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro. AUO begründet die Absatzschwäche mit fehlenden Arbeitstagen im Februar. Der Absatz großer Panels ging um 13 Prozent auf 8,23 Millionen zurück, die kleinen Panels schließen mit 15,7 Prozent Minus und stehen bei 12,22 Millionen.

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