Corning sieht gewaltiges Marktpotenzial in China

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Zwei Milliarden US-Dollar – das ist der Wert, auf den Eric Musser, Chef des Chinageschäfts beim Glashersteller Corning , den Wert des chinesischen Markts schätzt. Im vergangenen Jahr hat Corning etwa eine Milliarde US-Dollar in China investiert, unter anderem um die erste LCD-Glasschmelzanlage zu bauen und Fertigungsstätten von leichtem Substrat zu erweitern.

J.B. Flaws: „Wir starten mit hoher Dynamik in das neue Geschäftsjahr.“ (Bilder: Corning)

„2010 hat unser Gesamtabsatz in China mehr als 800 Millionen US-Dollar erbracht. Unsere Prognosen für 2011 gehen von 1,2 Milliarden aus, und bis 2014 könnten wir einen Umsatz von zwei Milliarden machen“, teilte Musser auf der jährlichen Investorenkonferenz Anfang Februar in New York mit. Die Marktentwicklungen böten großartige Chancen für sämtliche Geschäftszweige. „Unserer Ansicht nach beträgt Chinas Anteil am Weltmarkt für LCD-TVs 20 Prozent“, so Musser weiter. Folglich sei es kein Wunder, dass Panelhersteller schon seit einigen Jahren in Chinawerke investieren. Um dem zu erwartenden Nachfrageschub zu begegnen, scheut Corning keine Kosten.

Erst kürzlich hatte der Glashersteller seine Quartalsergebnisse bekannt gegeben, wonach im vierten Quartal 1,77 Milliarden US-Dollar an Einnahmen erzielt wurden. Das Plus im Vergleich zu Quartal drei beträgt zehn Prozent, aus jährlicher Sicht ist es eine Verbesserung um 15 Prozent.

Der Absatz aus dem Geschäftszweig Display-Technologie brachte 750 Millionen US-Dollar, auch hier gab es einen vierteljährlichen und jährlichen Zuwachs. Die hundertprozentige Unternehmenstochter wuchs produzierte 20 Prozent höhere Stückzahlen als im Vorquartal und zehn Prozent mehr als 2009. Im Gegenzug nahmen die Stückzahlen des Joint Ventures Samsung Corning Precision Materials um 15 beziehungsweise fünf Prozent ab. Im Vergleich zum Jahresendquartal 2010 rechnet Corning damit, dass das gesamte Glas-Business um einen einstelligen Prozentsatz zulegt.

Entsprechend der Erwartungen waren die Glaspreise auf den mittleren einstelligen Bereich gefallen. In Quartal eins 2011 werden die Preise voraussichtlich leicht steigen. Der stellvertretende Vorsitzende James B. Flaws sieht den größten Zuwachs beim relativ neu entwickelten Gorilla-Glas.

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