Cover-Gläser: Schott macht dem Gorilla Konkurrenz

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Eine Xensation präsentiert der bis dato im Displaybereich wenig in Erscheinung getretene Hersteller Schott AG auf der FPD-Messe in Japan. Die extrem kratzfesten und dazu bruchsicheren Display-Gläser für Smartphones und Tablets sind die deutsche Antwort auf das Gorilla-Glas von Corning, wie es beispielsweise im iPhone 4 eingesetzt wird.

Außergewöhnlich bruchsicher und kratzfest – Xensation Cover-Gläser von Schott. (Foto: Schott AG)

Laut Schott-Vizepräsident Ulrich Ackermann hat das Unternehmen schon jährliche Kapazitäten für eine Million Quadratmeter der Cover-Gläser auf Basis von Aluminium-Silikat eingerichtet. Sie sind für kapazitive wie resistive Touch-Screens geeignet und auch als konvexe Variante erhältlich. Letztere gilt sowohl bei Apple als auch im gegnerischen Lager als neuester Trend. Berichten zufolge will die Branche noch in im ersten Halbjahr 2012 erste Versionen von Produkten mit gekrümmten Touchscreens auf den Markt bringen.

Weltweit betreibt Schott zehn Produktionsstätten, die Xensation-Gläser werden aber ausschließlich in Deutschland hergestellt. Wie Ackermann vom Branchendienst Digitimes zitiert wird, schließe das Unternehmen jedoch nicht aus, auch in Fernost Produktionskapazitäten dafür zu errichten, um den dortigen Märkten näher zu sein.

20 Prozent seines Umsatzes im Geschäftsjahr 2009/10 erzielte das Unternehmen nach eigenen Angaben im asiatisch-pazifischen Raum. Allein in Taiwan sieht Schott in diesem Jahr ein Umsatzpotenzial von 80 Millionen USD (58,68 Millionen Euro), zumeist mit Werkstoffen und Rohstoffen sowie dünnen Gläsern.

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