CPT und HannStar geben Nettoverlust für Quartal drei bekannt

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Die taiwanischen Panelhersteller Chunghwa Picture Tubes (CPT) und HannStar Display haben das dritte Quartal mit Nettoverlusten von 121,86 beziehungsweise 51,78 Millionen Euro abgeschlossen. Beim Konzernumsatz rutschte CPT im Vergleich zum zweiten Quartal um 18,7 Prozent auf 458,74 Millionen Euro; der Jahresvergleich lässt nur eine Zunahme um 1,3 Prozent erkennen. Mit der LCD-Sparte erlöste das Unternehmen rund 414 Millionen Euro – 18,9 Prozent weniger als im Quartal zuvor, aber 2,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2009.

Spitzenwert: Hannstars Absatz von kleinen LCD-Panels erreichte im Oktober eine neue Rekordmarke. (Bild: Hannstar)

Während der Absatz großer LCD-Panels seit Quartal zwei um 15,4 Prozent auf 5,72 Millionen einbrach, legte das Segment der Klein- bis Mittelformatpanels um ein Fünftel auf 101,74 Millionen zu. Der Erlös in dieser Sparte, die im dritten Quartal ein Drittel der Gesamteinnahmen ausmachte, vergrößerte sich um 11,4 Prozent auf 155,35 Millionen Euro. CPT ist zuversichtlich, das Absatzziel für 2010 – 330 Millionen Panels – zu erfüllen; künftig soll dieser Paneltyp die Hälfte aller Einnahmen generieren.

Weil CPT für 2011 eine 40-Prozent-Quote anvisiert, läuft der Kapazitätsumbau bei den Panels für Smartphones, Tablet-PCs und Kfz-Displays auf Hochtouren. Allein in CPTs 6G-Werk stehen 10.000 Trägergläser für die Herstellung von berührungsempfindlichen Displays bereit. Die Lagerlaufzeit hat sich während des dritten Quartals von 37 auf 30 Tage verkürzt.

HannStar Display nahm von Juli bis September 301,5 Millionen Euro ein und verschlechtert sich damit im Vergleich zum zweiten Quartal um 26 Prozent. Der Betriebsverlust beläuft sich auf 37,18 und der Nettoverlust steht bei 51,78 Millionen Euro. Die Bruttomarge, die operative und die Nettomarge brachen jeweils um zwei, zwölf und 17 Prozent ein. Einzig der Gewinn vor Steuern und Abgaben erhöhte sich um neun Prozent. In der Kategorie kleiner bis mittlerer Panels schaffte HannStar einen neuen Absatzrekord von 83 Millionen Geräten. Der Anteil des Segments an den Gesamteinnahmen liegt damit bei 60 Prozent.

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