DisplaySearch: 16:9-Format wird bis 2010 zum Standard

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Der Umschwung vom 16:10- zum 16:9-Format ist laut DisplaySearch unumkehrbar: Bereits 2010 sollen 90 Prozent der Notebooks mit Breitbild-Displays im 16:9-Format ausgestattet sein und 67 Prozent der PC-Monitore.

Als einer der ersten Hersteller bringt BenQ im September TFT-Monitore im 16:9-Format auf den Markt (Bild: BenQ)

„In naher Zukunft werden die Panelproduzenten die Produktion von 16:10-LCD-Panels auslaufen lassen, um den Absatz des neuen Formats voranzutreiben, ähnlich wie sie es beim Wechsel vom herkömmlichen zum Widescreen-Format bereits gemacht haben“, so David Hsieh, Vize-Präsident bei DisplaySearch für den Großraum China.

Produktentwickler und Einkäufer sollten sich für die kommenden vier Jahre auf den stetigen Wechsel vorbereiten, um eine konstante Verfügbarkeit ihrer Produkte zu gewährleisten.

Unterdessen könnten Verbraucher und IT-Manager in Unternehmen nach dem erst innerhalb der letzten Jahre eingeführten Widescreen-Format 16:10 verunsichert auf den erneuten Umschwung hin zu 16:9 reagieren, warnt DisplaySearch.

Die Panelhersteller treiben das 16:9-Format insbesondere deshalb voran, weil es sich besonders effizient fertigen lässt und ihnen so wachsende Gewinne in Aussicht stellt. Beispielsweise können aus einem Mutterglas einer Fabrik der fünften Generation entweder 15 15,4-Zoll-Panels im 16:10-Format oder 18 15,6-Zoll-Displays im 16:9-Format geschnitten werden.

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