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DisplaySearch: 2010 weniger LED-BLUs als erwartet

Das Marktforschungsunternehmen DisplaySearch hat die übertriebenen Schätzungen der Panelhersteller zu den Verkaufszahlen LED-beleuchteter Fernseher für 2010 nach unten korrigiert. Hintergrund sind Lieferengpässe bei LED-Chips und anderen Bauteilen.

Entgegen der ursprünglichen Pläne der Panel-Industrie geht DisplaySearch von nunmehr 42 statt 50 Millionen Geräten aus, die dieses Jahr den Endkundenmarkt erreichen werden. Knappheit von Komponenten wie Lichtleiterplatten und Reflektoren schwächt die Lieferkette, eine unterbrechungsfreie Versorgung mit LED-beleuchteten Panels kann nicht garantiert werden.

Die Reaktion der Panelhersteller für das zweite Quartal ist, an den bestehenden Preisen festzuhalten. Somit werden LED-Backlight-Fernseher von 32 Zoll oder mehr ihren Premium-Status behalten oder sogar ausbauen. Solange, bis die Lieferengpässe überwunden sind, könnte das laut DisplaySearch dazu führen, das die Marktdurchdringung von LED-Fernsehern gehemmt wird.

Als problematisch schätzt der Marktforscher den Zwang ein, die Lieferkette möglichst schnell wieder auf Hochtouren zu bringen. Der Produktionszuwachs im LED-Umfeld innerhalb des letzten Jahres war riesig: Ein Mehr von 32 Prozent wurde von wenigen Chipherstellern in Taiwan und Korea gestemmt, darunter einige, die erst seit kurzer Zeit in der Massenproduktion stecken. Darin, dass diese Unternehmen auf wenige Zulieferer angewiesen sind, sieht DisplaySearch den Knackpunkt. Die Fertiger sollten sich auf eine herausfordernde Lernkurve einstellen.

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