Displaysearch: Touchpanel-Absatz 2016 bei 122 Millionen

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2016 soll der Gesamtabsatz von Touchpanels für Netbooks und Tablet-PCs zwischen fünf und zehn Zoll bei 122 Millionen Stück liegen. Gegenüber 2010, wo voraussichtlich 19,5 Millionen Touchpanels verkauft werden, ist das eine Versechsfachung, teilt Displaysearch mit.

Displaysearch: Die Einführung von 7-Zoll-Geräten wie Samsungs Galaxy Tab könnte einen Trend einläuten. (Foto: Samsung)

„Die Marktdurchdringung von Touchpanels in Elektrogeräten wie Netbooks, Tablets und All-in-One-PCs, aber auch in Geräten für Aus- und Fortbildung, erhöht sich sehr schnell“, sagt Jennifer Colegrove, Leiterin für Displaytechnologien bei DisplaySearch. „Nicht wenige Hersteller von Touchscreenmodulen erhöhen ihre Kapazität oder wechseln zu einer anderen Technologie, um projiziert-kapazitive Touchpanels anbieten zu können und am Wachstum dieses Segments teilzuhaben. Weil die Preise für berührungsempfindliche Panels so schnell fallen, ist es wichtig für die Hersteller, die Lieferkette so effizient wie möglich zu gestalten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Für 2010 wird die Fläche, die aus weltweit hergestellten Touchpanels besteht, auf 7,9 Millionen Quadratmeter geschätzt. 2011 wird sie voraussichtlich auf mehr als zehn Millionen anwachsen. Während 2010 im Monat 296 Millionen Dreizoll-Touchpanels hergestellt wurden, geht die Prognose für 2011 von 391 monatlich aus.

Die Durchschnittspreise für Touchpanels zwischen fünf und zehn Zoll für Netbooks und Tablets sinken mit jedem zusätzlichen Hersteller und jeder weiteren Kapazitätserhöhung. Während die Mehrzahl der Geräte, die derzeit erhältlich sind, einen 9,7-Zoll-Bildschirm besitzen, werden kommende Modelle von Samsung und ViewSonic die Durchschnittsgröße im Segment auf sieben Zoll verkleinern.

Die Lieferkette für projiziert-kapazitive Touchpanels entwickelt sich rasant, besonders in Taiwan. 2010 soll diese Displaytechnologie für die meisten Einnahmen sorgen. Allgemein nimmt die Integration von Berührungssensoren in Displays eine gute Entwicklung, wie die Herstellung eines berührungsempfindlichen In-Cell-AMOLED-Screens von Samsung Mobile Display oder AU Optronics (AUO) On-Cell-LCD-Bildschirm beweisen. Diese Ansätze wirken sich auf die Lieferkette aus, weil sie die Integration des Touchsensors ins Display fördern.

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