Durchbruch bei der Herstellung flexibler OLED-Displays

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Das Flexible Display Center (FDC) der Arizona State University und die Universal Display Corporation verkünden einen wesentlichen Fortschritt bei der Herstellung von flexiblen OLED-Displays und präsentieren ein biegsames QVGA-Display mit OLED-Technik.

Flexibles a-Si:H-OLED-Display. (Foto: FDC)

Gemeinsam haben beide Partner ein flexibles Aktiv-Matrix-Display mit OLED-Technik vorgestellt, welches auf einem Polyethylennaphthalat (PEN) von DuPont Teijin gefertigt wurde. Es nutzt die PHOLED-Technik (Phosphorescent Organic Light-Emitting Diode) von Universal Display und eine am FDC entwickelte Herstellungstechnik. Das Monochrom-Display misst 4,1 Zoll und erreicht eine QVGA-Auflösung (320 x 240 Pixel).

Trotz extrem geringem Stromverbrauch soll der Prototyp die gleiche Helligkeit erreichen wie herkömmliche Displays. Universal Display verspricht, seine PHOLEDs seien in der Lage, 100 Prozent der verfügbaren Energie in Licht umzusetzen. Herkömmliche fluoreszente OLEDs sollen nur einen Wirkungsgrad von 25 Prozent erreichen. Zudem erzeuge die neue Technik deutlich weniger Wärme.

Die größte Innovation liege aber darin, das Display auf einem Plastik-Substrat herstellen zu können. Damit steht die Technik praktisch vor der Massenproduktion. In den kommenden Jahren sollen auf dieser Basis Farbdisplays entstehen, die auch in der Lage sind, Videos wiederzugeben.

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