DVB-Konsortium gibt neuen 3DTV-Standard für die kommerzielle Nutzung frei

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Der Lenkungsausschuss des DVB-Konsortiums[/url] hat die Standards für einen neuen Übertragungsweg für 3DTV-Inhalte genehmigt. Der sogenannte „Service Compatible“-Standard überträgt sowohl die 2D- als auch die 3D-Version eines Programms in einem einzigen Videosignal.

Sorgt dafür, dass 3D nur auf dem passenden Endgerät ankommt: der Service-Compatible-Standard. (Logo: DVB)

Der Standard soll sicherstellen, dass Zuschauer mit 3DTVs und Set-Top-Boxen dreidimensionalen Content empfangen. Nutzer mit 2D-Hardware sollen die herkömmliche Version erhalten, ohne gezwungen zu sein ihr Empfangsgerät anpassen zu müssen. Der Ansatz macht vor allem insofern Sinn, als dass traditionell reine 2D-Sender 3D-Beiträge bringen können, ohne dass Zuschauer mit älteren Fernsehern auf der Strecke bleiben.

Im Februar 2011 hatte die DVB den „Frame Compatible“-Standard freigegeben, der 3D-Anbietern ermöglicht, ihre Inhalte auf marktübliche HDTV-Receiver zu schicken, die mit einem 3DTV verbunden sind. Dem Konsortium zufolge wird das System weltweit eingesetzt.

Laut David Wood, Vorsitzender des DVB Commercial Module for 3DTV, liefere der „Frame Compatible“-Ansatz zwar gute Ergebnisse, allerdings hätten mehrere DVB-Mitglieder abweichende Anforderungen für den 3D-Broadcast formuliert.

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