Epistar: 35 Prozent Bruttomarge in Quartal drei?

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Wie die Digitimes berichtet, rechnet der der taiwanische LED-Chiphersteller Epistar im dritten Quartal 2010 weiterhin mit einer Bruttomarge von 35 Prozent. Nach Meinung von Branchenkennern lässt das Unternehmen damit außer Acht, dass sich der Verkauf von LCD-TVs mit LED-Hintergrundbeleuchtung verlangsamt. Vor Kurzem hatte es bereits eine Anpassung der Lieferstruktur gegeben.

Will weiterhin Gewinn mit den kleinen LED-Chips machen – Epistar. (Bild: Ledboss Optoelectronics)

Nachdem es im August ein leichter Absatzanstieg zu verzeichnen war, geht Epistar für September trotz erwarteter Einbrüche im LED-TV-Bereich von ähnlichen Umsatzzahlen aus. Neben insgesamt schlechteren Verkaufszahlen ist das wieder erstarkte Interesse der Endkunden an Plasma-TVs eine Ursache für die schlechteren Aussichten im LCD-Geschäft. Dass es zu Überkapazitäten bei LED-Backlight kommen könnte, hatte Epistar jedoch bereits im Frühjahr 2010 hat ausgeschlossen.

Die Kapazitäten für blaue LEDs sollen im September zu 100 Prozent ausgelastet sein, die für rote LEDs zu 75 bis 85 Prozent. In der ersten Jahreshälfte 2010 hat das Unternehmen rund 9,274 Milliarden NT-Dollar (etwa 228,16 Millionen Euro) umgesetzt und eine Bruttomarge von 37,75 Prozent erzielt. Der Gewinn nach Steuern belief sich auf 2,692 Milliarden NT-Dollar (rund 66,2 Millionen Euro) beziehungsweise 3,5 NT-Dollar (0,086 Euro) je Aktie.

Das Unternehmen gab an, dass die Bestellungen des ersten Halbjahres die Kapazitäten um 30 bis 40 Prozent überstiegen hatten, und rechnet für die zweite Jahreshälfte mit einem ausgewogeneren Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

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