Epistar weist Gerüchte um rückläufige Samsung-Aufträge zurück

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Der taiwanische LED-Chiphersteller Epistar hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach Samsung Aufträge für LED-Hintergrundbeleuchtungselemente zurückgefahren hat. Wie die Digitimes meldet, soll das angeblich weggefallene Auftragsvolumen 15 bis 20 Prozent von Epistars Umsätzen ausmachen.

Epistar betonte, dass einige Kundenbestellungen derzeit nur die Hälfte der dafür zur Verfügung stehenden Produktionskapazitäten auslasten würden. Samsung könne die Unternehmensumsätze jedoch nur zu einem geringen Maß beeinflussen, da das Unternehmen momentan lediglich zwischen 20 und 30 Prozent dazu beitrage.

Insider aus der Industrie geben an, das Angebot an LED-Chips für Großformatdisplays sei um mehr als ein Fünftel kleiner als weltweit nachgefragt werde. Von Epistar erwarten sie im Monat März Umsätze von 1,4 Milliarden NT-Dollar (43,6 Millionen US-Dollar), sobald neue Kapazitäten in Betrieb genommen werden.

Optimismus gibt es aufseiten des Herstellers, da für 2010 im Zuge verbesserte Produktionstechnologien die durchschnittlichen Verkaufspreise und die Gewinne steigen werden. Außerdem sei bekannt, dass Anbieter von LCD-Fernsehern und Consumer Electronics sich lebhaft nach LED-Produzenten umschauen würden.

Fallende Februarumsätze sagen die Industriequellen den LED-Chipherstellern mit Blick auf weniger Arbeitstage in diesem Monat voraus; im März hingegen soll es zum Umsatzzuwächsen kommen, da sich der Bedarf an Großformat-Backlights und allgemeine Beleuchtungszwecke erhöhen soll.

Auch für Tekcore, einen weiteren LED-Fertiger aus Taiwan, soll der März eine Umsatzerholung bringen. Wie das Unternehmen bekannt gab, waren die Januarumsätze um acht Prozent geringer als im Vormonat – die niedrige Ausbeute neuer Produktionskapazitäten sei dafür verantwortlich.

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