Erlös-Prognose: Amtran will 100 Milliarden NT-Dollar in 2011

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Der taiwanische Panelhersteller Amtran Technology rechnet im kommenden Jahr mit Erlösen in Höhe von mehr als 100 Milliarden NT-Dollar (2,55 Milliarden Euro), teilte der Vorsitzende Alpha Wu mit. Die Kapazitätserweiterung der Tochtergesellschaft Raken Technology wird 2011 voraussichtlich abgeschlossen sein, somit dürfte das Unternehmen jährlich 2,29 Milliarden Euro zu den Gesamteinnahmen beisteuern. Laut Wu liegt das Absatzziel für LCD-Monitore bei fünf Millionen, dazu kommen sieben Millionen LCD-TVs, von denen ein Zehntel 3D-Modelle sein werden.

Mit breit gefächerter Strategie Richtung 100 Milliarden NT-Dollar – Amtran Technology. (Bild: Amtran)

Das vierte Quartal 2010 mit Rekordverkäufen im November soll als gewinnträchtigste Periode in die Konzern-Annalen eingehen. Zu verdanken ist dieses Resultat der Tatsache, dass die Schwestergesellschaft Vizio Samsung Electronics als führenden TV-Anbieter in Amerika abgelöst hat. Mit der zu erwartenden Absatzstärke könnte das Unternehmen seine Stellung auf dem nordamerikanischen Markt auch im vierten Quartal behalten.

Während der Feriensaison verkaufte Vizio besonders viele CCFL-Geräte. Obschon die US-Wirtschaft aus der Krise steuert, sind die Konsumenten preisbewusster als zuvor; neue Modelle animieren sie nicht zum Kauf. Im Gegensatz dazu sind Kunden in China viel empfänglicher für Innovationen, daher sagt Wu für den chinesischen LED-TV-Markt explosives Wachstum voraus. Aktuell machen LED-Modelle 20 Prozent von Amtrams Gesamtabsatz aus. Ihr Anteil steigt 2011 voraussichtlich auf 30 Prozent, sofern der Preisunterschied zu den CCFL-beleuchteten Geräte von etwa 50 auf weniger als 30 Prozent sinkt. Neun von zehn Amtran-Monitore besitzen bereits eine LED-BLU.

Wu zufolge kommen die Panel für die 3D-TV-Serie von LG und AUO. Auf der CES 2011 soll ein 3D-Modell mit 65 Zoll vorgestellt werden, der Sonys 60-Zöller um 30 Prozent im Preis unterbietet. Sobald Raken, das in China ansässige Gemeinschaftsunternehmen mit LG Display, im März 2011 seine Fertigungsstrecken erweitert hat, wird ein Ausstoß von einer Million TV-Geräten und 800.000 Monitoren erwartet. Der Erlös soll dann von derzeit 1,37 Milliarden Euro auf die besagten 2,29 Milliarden klettern.

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