Foxconn legt Finanzbericht für erstes Halbjahr 2010 vor

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Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) erzielte in der ersten Jahreshälfte 2010 höhere Erlöse als vor einem Jahr, muss sich aber mit einer geringeren Betriebshandelsspanne zufrieden geben. Die konsolidierten Einnahmen der ersten sechs Monate belaufen sich auf 1.198 Billionen NT-Dollar (rund 28,6 Milliarden Euro). Während die Erlöse anhand dieses Resultats um 47,6 Prozent nach oben geklettert sind, sank die Bruttomarge um 0,99 auf 8,35 Prozent, teilte das Unternehmen mit.

In der Quartalsbetrachtung ergibt sich ein 20-prozentiger Einnahmesprung: Vom ersten auf das zweite Quartal wuchsen die Erlöse auf 654 Milliarden NT-Dollar (15,95 Milliarden Euro). Während die Betriebshandelsspanne in den ersten drei Monaten noch bei 8,65 Prozent lag, rutschte sie im Quartal zwei auf 8,11 Prozent. Das führte dazu, dass der Nettogewinn sich um 4,2 Prozent auf 17 Milliarden NT-Dollar (414 Millionen Euro) verschmälerte.

Marktbeobachter sehen die Ursache des Gewinnverlusts bei Foxconn hauptsächlich darin, dass sich die Kosten für Bauteile und die Lohnkosten erhöht haben. Zusätzlich halten die Quellen aus dem Markt die Verluste aus dem Geschäft von Tochterunternehmen Foxconn International Holdings (FIH) für verantwortlich. Der Hersteller von Handapparaten soll die Gesamtperformanz von Foxconn besonders im zweiten Quartal negativ beeinflusst haben.

Neben dem Finanzbericht hat Foxconn auch Aussagen zu Investitionsplänen getroffen. So will das Unternehmen sich mit insgesamt 73,5 Millionen US-Dollar an zwei neuen Gemeinschaftsunternehmen beteiligen, ein bestehendes Joint-Venture weiterfinanzieren sowie in eine zusätzliche Holding-Gesellschaft investieren.

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