Fujitsu zeigt ersten Embedded-Projektor fürs Notebook

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Pico-Projektoren – ultramobile, platzsparende Modelle mit genügend Leistung für eine halbstündige Präsentation unterwegs – stehen am Beginn ihres Siegeszugs auf dem Smartphone- und Tabletmarkt. Auch in digitalen Foto- und Videokameras sowie in Multimedia-Playern sind die Kleinst-Beamer bereits heute zu finden. Von sogenannten Embedded-Modellen in Notebooks hat man bislang allerdings noch wenig gehört.

Helligkeitsabstimmung und Trapezkorrektur können über eigenständige Bedienelemente vorgenommen werden. (Foto: Fujitsu-Siemens)

2011 erreicht diese Kategorie voraussichtlich überschaubare Stückzahlen im niedrigen fünfstelligen Bereich ; erst 2013 prognostiziert Digitimes Research einen Absatz von mehr als einer halben Million. Hierzulande macht Fujitsu-Siemens den Anfang und kündigt mit dem Bay-Projector den nach eigenen Angaben ersten Vertreter überhaupt an.

Der Bildwerfer wird in einen Multifunktionsschacht (Multibay) gesteckt, über den nur bestimmte Business-Laptops verfügen. Wird er nicht benötigt, kann an seiner Stelle ein Zusatz-Akku oder ein DVD-Laufwerk ins Notebook eingesteckt werden. Ohne Zusatzkabel soll das Gerät innerhalb von Sekunden betriebsbereit sein: Sind Linse und Birne aus dem Schacht herausgeklappt und ausgerichtet, ist das Zusatzmodul auch schon einsatzfähig. Die Stromversorgung geschieht über den gleichen Akku, der auch das Notebook am Leben hält.

Nach Angaben des Herstellers lässt sich im Betrieb die Helligkeit einstellen, auch Trapezverzerrungen können korrigiert werden. Die Projektion soll auf vielen unterschiedlichen Oberflächen funktionieren, sodass auf eine spezielle Leinwand verzichtet werden kann. Außerdem soll der Bildwerfer leiser und robuster sein als herkömmliche Modelle. Wie Fujitsu hervorhebt, ist der SVGA-Projektor leichter zu transportieren und durch das Klappdesign auch besser geschützt.

Dass der hohe Mobilitätsfaktor mit Leistungseinbußen einhergeht, zeigt sich an der Angabe der Maximalhelligkeit: Über 40 ANSI-Lumen kommt die Lichtstärke nicht hinaus. Bis auf die Auflösung von 800 mal 600 Pixeln bleibt der Hersteller weitere Details zu dem ultramobilen Kombigerät schuldig. Anfänglich will Fujitsu-Siemens das Bay-Projektor-Modul ab Juli als Zubehöroption für die Lifebook-Modelle P771 und S761 anbieten. Den Endkundenpreis beziffert der Hersteller mit 499 Euro.

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