Fußball-EM hat Absatz von LCD- und Plasma-TVs angekurbelt

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Die Unterhaltungselektronik-Industrie zieht eine deutlich positive Bilanz der Fußball-Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich. „Das sportliche Topereignis mit dem erfolgreichen Abschneiden der deutschen Mannschaft hat Absatz und Umsatz insbesondere von Fernsehgeräten beschleunigt“, so Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu .

Die Marktforscher der GfK Marketing Services und der gfu verzeichnen für den Mai 2008 in Deutschland Steigerungsraten von 22 Prozent beim Absatz und 37 Prozent beim Umsatz von TV-Geräten, verglichen mit Mai 2007.

Insgesamt wurden über alle Absatzkanäle im Mai 2008 knapp 500.000 Fernsehgeräte verkauft. Diese Marktentwicklung setzte sich ersten Erhebungen zufolge auch im Juni fort. Nach Display-Technologien aufgeschlüsselt zeigt sich folgendes Bild:

Plus von 58 Prozent bei LCD-TVs, 35 Prozent bei Plasma-TVs

Im Mai 2008 wurden mit 370.000 Stück rund 58 Prozent mehr LCD-Fernsehgeräte verkauft als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dabei stieg der Umsatz prozentual um 55 Prozent. Die zweite Flat-TV-Sparte, Plasma-TV, kann ebenfalls mit Zuwachsraten aufwarten: Rund 35 Prozent mehr Geräte führen allerdings aufgrund sinkender Preise nur zu 17 Prozent mehr Umsatz.

Insgesamt bestimmen die attraktiven, flachen TV-Geräte den Markt und sorgen mit sehr guten Absätzen und Umsätzen trotz des Wegfalls der Umsätze mit Röhrengeräten für überproportionale Zuwächse im Markt.

Geräte ab 37 Zoll sind gefragt

Der Trend zu großformatigen Geräten der Bildschirmklassen von 37 Zoll und größer setzt sich mit einer Umsatzsteigerung von 135 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verstärkt fort. Inzwischen entfallen 60 Prozent des Umsatzes mit flachen TV-Geräten auf solch große Geräte.

Für das gesamte Jahr 2008 erwarten die Marktforscher der GfK und der gfu weitere Impulse von den Olympischen Spielen und dem jährlichen Branchenhighlight, der IFA in Berlin. Die Consumer Electronics-Branche rechnet für das Jahr 2008 mit einem Umsatzwachstum von rund zwei Prozent auf mehr als 23,7 Milliarden Euro. (Quelle: gfu )

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