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Grand Cinema MICO 50: Neuer Heimkino-Beamer der Spitzenklasse

Einmal mehr setzt die italienische High-Tech-Schmiede SIM2 Maßstäbe im Heimkinoerlebnis. Der neue Projektor Grand Cinema MICO 50 liefert gestochen scharfe Bilder auf LED-Basis und erbringt den Beweis, dass Spitzentechnologie und der schonende Umgang mit Ressourcen durchaus Hand in Hand gehen können: Im Gerät keinerlei blei- und quecksilberhaltige Teile verbaut, und statt einer stromhungrigen Ventilation sorgt ein speziell entwickeltes Flüssigkeitssystem für die Kühlung des Projektors.

„MICO“ leitet sich aus dem lateinischen Wort für „funkeln“ ab. Was am Gehäuse funkelt, ist keine aufgehübschte Kunststoffverkleidung, sondern mehrfach lackiertes Metall, das rundherum Verwendung findet. Das verleiht dem Gerät zwar Gewicht (rund 25 kg), sorgt aber auch für viel Stabilität und Blickfangpotenzial im Wohnambiente.

Grand Cinema MICO 50: Neuer Heimkino-Beamer der Spitzenklasse. (Bild: SIM2)

Als erstes Gerät seiner Klasse kombiniert der MICO50 einen Chipsatz der Bauart DarkChip4 mit einer aus drei LEDs bestehenden Lichtquelle, dem Luminus Phlatlight PT120. Der DarkChip4 wurde eigentlich für die großen Helligkeiten und Kontrastverhältnisse im digitalen Kino entwickelt, hat sich aber auch in höherklassigen Projektoren für das Heimkino inzwischen etabliert. Die Phlatlight-Lampen liefern Helligkeiten, die bislang mit LED-Technik nicht zu haben waren.

Im Projektor steckt eine speziell entwickelte Technologie, mit der die Intensität des Lichtsignals für jedes LED individuell geregelt wird. Auf diese Weise entstehen Kontrastverhältnisse, die bis zu 25 Prozent über denen gewöhnlicher Projektorlampen liegen. Das heißt: Farbe ist wirklich Farbe und das Schwarz so tief, wie es sein soll – ganz gleich, ob Szenen mit wenig Bewegung oder halsbrecherisch schnelle Schnitte dargestellt werden.

Die speziell entwickelte Flüssigkeitskühlung arbeitet äußerst leise und effizient. In professionell durchgeführten Projektortest stellten die Experten fest, dass alle Komponenten des so genannten Lichtweges im Gerät gerade einmal lauwarm wurden! Auf eine Lebensdauer von bis zu 30.000 Stunden ausgelegt, – bei vier Stunden Tagesbetrieb entspricht das 20 Jahren! – fällt die Lichtquelle als primäre Verbrauchs- und Verschleißquelle also definitv aus.

Das Gerät im ausgewählten Fachhandel mit Spezialisierung auf Audio- und Videolösungen der Spitzenklasse erhältlich und kostet 16.000 Euro (UVP).

Andreas Roth

... ist Geschäftsführer der PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG und darüber hinaus Chefredakteur von PRAD. Er stellte im März 2002 die Internetseite Prad.de mit dem Schwerpunkt Display Technologie online. Privat gilt er als absoluter Serienjunkie und Netflix Fan.

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