Hannstar und Young Optics beklagen gesunkene Februar-Einnahmen

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Für Februar gibt Display-Spezialist Hannstar Einnahmen von 3,16 Milliarden NT-Dollar (77,47 Millionen Euro) an, 17,9 Prozent weniger als im Januar. Die kombinierten Umsätze aus beiden Monaten verringerten sich in Jahresfrist um 25,5 Prozent auf umgerechnet 171,6 Millionen Euro. Obwohl die Digitimes keine Ursachen nennt, ist davon auszugehen, dass die fehlenden Arbeitstage im Februar zu dem Minus geführt haben.

Rauf und runter: Hannstars IT-Panel-Sparte verliert, Tablet-Displays verkaufen sich besser. (Bild/Logo: Hannstar)

Der Absatz von Panels für Notebooks und Monitore ab zehn Zoll sowie HannsG-Produkten brach um 33,8 Prozent ein. Insgesamt verkaufte das Unternehmen in dieser Kategorie 342.000 Einheiten. Im Bereich kleine bis mittelgroße Display-Panels steigerte Hannstar die Verkaufszahlen allerdings um 11,8 Prozent auf 27,95 Millionen. Laut Digitimes schafft es die Firma im zweiten Quartal, den Kapazitätsumbau Richtung kleine und mittlere Panels abzuschließen. Einen Tablet-PC mit IPS-Technologie will Hannstar ebenfalls herausbringen; die Touchpanel-Kapazität wird bereits nach oben geschraubt.

Auch Young Optics litt unter den weggefallenen Arbeitstagen und musste einen Februar-Einbruch um 17,33 Prozent hinnehmen. Der Hersteller von optischen Modulen und Bauteilen einen Konzernumsatz von 481 Millionen NT-Dollar (11,8 Millionen Euro), was allerdings 32,39 Prozent mehr ist als im gleichen Zeitraum 2010. In den beiden ersten Monitoren des Jahres kam das Unternehmen auf einen Konzernumsatz von umgerechnet 26 Millionen Euro.

Young Optics rechnet damit, dass die Absatzzahlen von Januar bis März besser ausfallen werden als im letzten Quartal, erwartet im ersten Halbjahr aber nur geringes Einnahmewachstum. Im Zug der Produktmix- Anpassung wird der Erlösanteil der Rückprojektions-TVs von mehr als 50 voraussichtlich auf bis zu 21 Prozent sinken. Dafür sollen die Pico-Projektoren 14 bis 21 Prozent höhere Einnahmen bringen.

2010 erwirtschaftete das Unternehmen einen Konzernumsatz von 183,53 Millionen Euro und verbesserte sich damit seit 2009 um 33,6 Prozent. Die Bruttospanne lag bei 23,4 Prozent, das operative Einkommen stieg um 25 Prozent auf 17,03 Millionen Euro. Ein 13-prozentiger Zuwachs hob den Nettogewinn auf 11,9 Millionen Euro.

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