Hauptversammlung: Loewe will 2011 in die schwarzen Zahlen

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Während der Hauptversammlung in München demonstrierte der Vorstandsvorsitzende der Loewe AG, Oliver Seidl, starkes Vertrauen in das positive Markenimage der Firma. „Zwar sind die ersten Monate 2011 bei Umsatz und Ergebnis noch belastet, so rechnen wir doch für das laufende Geschäftsjahr 2011 mit einem moderaten Umsatzwachstum und einem positiven Ergebnis vor Zinsen und Steuern“, so Seidl.

Premium-3D-TVs: Die voll ausgestattete Individual-Serie ist in hohem Maß personalisierbar. (Bild: Loewe)

Großes Wachstumspotenzial im Premiumbereich spricht er den internationalen Märkten zu. Als führender Anbieter individualisierbarer Home-Entertainment-Systeme mit wachsendem Audio-Segment habe Loewe im europäischen Consumer-Electronics-Segment einen festen Platz. Mittels solider Eigenkapitalbasis solle dieses Potenzial weiter gestärkt und die Vertriebsorganisation konsequenter an Märkte und Kunden angepasst werden.

„Es ist die besondere Mischung aus Technologie und Emotion, die Loewe einzigartig macht; eine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft“, so Seidl weiter. Mit dem Zukunftsprogramm „Fast Forward“ soll Loewe an Schnelligkeit, Flexibilität und innovativer Alleinstellung gewinnen. So hat Loewe vor wenigen Wochen mit dem Individual Compose das erste von zahlreichen neuen 3D-Fernsehgeräten auf den Markt gebracht, auch der Bereich Smart-TV soll weiter vorangebracht werden.

Resultierend aus dem negativen Gesamttrend im Markt liege das Unternehmen in den ersten Monaten 2011 bei Umsatz und Ergebnis unter den Vorjahreswerten, führte Seidl aus. In Jahresfrist ist der Umsatz der ersten Monate um 16 Prozent auf 61,5 Millionen Euro gefallen. Gesunkenes Umsatz- und Produktionsvolumen hat im ersten Quartal 2011 ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -2,9 Millionen Euro verursacht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 fiel der Umsatz von Loewe fünf Prozent niedriger aus als im Vorjahr (324 Millionen), weshalb Loewe das Jahr mit einem negativen EBIT in Höhe von -5,3 Millionen Euro abgeschlossen hatte. Während im wichtigsten Markt Deutschland der Umsatz um sieben Prozent einbrach, schrumpfte der Export lediglich um drei Prozent. Bei TVs im Großformat baute das Unternehmen den Umsatzanteil auf 66 Prozent aus.

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