i3D stellt 3D-Fernseher ohne Brille vor

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Die amerikanische Technologiefirma i3DTek hat einen TV-Prototypen vorgestellt, der räumliches Sehen ohne Zuhilfenahme einer 3D-Brille ermöglichen soll. Wer bereits das räumliche Sehen am Bildschirm ausprobiert hat, kennt die beiden Stolpersteine: Es fehlt an 3D-Inhalten, und ohne Brille geht es sowieso nicht.

Das Unternehmen aus Los Angeles hat sich nun des Problems der lästigen und kostspieligen Brillen angenommen – und sie einfach abgeschafft. Ganz neu ist die Idee nicht; in der Vergangenheit haben auch schon wesentlich bekanntere Unternehmen wie Mitsubishi, NEC, Hitachi oder 3DFusion Pläne oder Mustergeräte gezeigt. Auf der temporären Website der Firma ist indessen wenig über den Prototypen in Erfahrung zu bringen, aber i3D selbst verweist auf einen von engadet durchgeführten Kurztest

Dieser beinhaltet auch ein recht spektakuläres Video, was angesichts des derzeitigen Informationsmangels noch am aussagekräftigsten ist. Die Liste mit den Spezifikationen des nicht näher bezeichneten 3D-Fernsehers ist kurz: Er verfügt über ein 7-Zoll-Display und soll innerhalb eines Blickwinkels von 90 Grad kompromisslos 3D-fähig sein, ohne dass eine Brille getragen werden muss.

Der Winzling soll in der Lage sein, per Knopfdruck zweidimensionale Inhalte in 3D-Filme umzuwandeln. Laut i3D soll dies während des Abspielens geschehen und künftig für jede denkbare Auflösung möglich sein. Zukunft ist im Zusammenhang mit dieser Technologie ein wichtiger Begriff: Vermutlich vergehen noch Jahre, bis die Produktion Serienreife erlangt.

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