IDC: Projektor-Lieferungen in Taiwan fallen unter die Grenze von 20.000 Geräten

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Im zweiten Quartal 2009 sind lediglich 15.300 Frontprojektionssysteme auf den taiwanesischen Markt geliefert worden. Die Meldung der DigiTimes beruft sich auf die Analysten der International Data Corporation (IDC). Somit wurde, heißt es weiter, die durchschnittliche Liefermenge aus sieben vorhergehenden Quartalen in Höhe von 20.000 Geräten, deutlich unterschritten. IDC spricht von einem Rückgang der Auslieferungen um 24 Prozent; im Vergleich zum Vorjahr gar in Höhe von 30 Prozent.

33 Prozent aller ausgelieferten Projektoren in Taiwan, merkten die IDC-Marktforscher an, seien Geräte mit einem Lichtstrom von 2.000 bis 2.499 ANSI-Lumen. Im Zeitraum vom ersten Quartal 2008 bis zum ersten Quartal 2009 habe sich der Anteil von Projektoren mit 2.500 bis 2.500 Lumen um 72,78 Prozent erhöht, allerdings sei er im zweiten Quartal dieses Jahres auf weniger als 30 Prozent gesunken. Während der Anteil von Geräten mit SVGA-Auflösung sich im zweiten Quartal auf 18,7 Prozent gesteigert hat, ist das Segment der Projektoren mit XGA-Auflösung auf weniger als 70 Prozent gesunken.

Ursache für die schwachen Lieferzahlen sind der IDC zufolge in der gesunkenen Nachfrage seitens Unternehmen und Bildungseinrichtungen im zweiten Quartal 2009 zu suchen. Die fünf erstplatzierten Händler Epson, Optoma, Panasonic, Vivitek und ViewSonic mussten im betreffenden Zeitraum einen Rückgang ihrer Anteile an allen Lieferungen um 1,3 Prozent auf 77,8 in Kauf nehmen.

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