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Indien: Public Viewing mit LGs 3D-TVs

Der Heimelektronikkonzern LG Electronics kündigte in einer Pressemitteilung an, in Indien 3D-LCD-Fernseher einzuführen. Partner bei dem Vorhaben ist die Valuable Group, das größte Medien- und Unterhaltungsunternehmen vor Ort.

Der infrastrukturelle Boden für die LG-Technik ist bereitet: Die Valuable Group betreibt 1.700 Kinos und besitzt einen Marktanteil von 40 Prozent. Erst vor Kurzem erwarb das Unternehmen die Lizenz für die weltweite Ausstrahlung der Indian Premier League (IPL), die indische Cricketliga der Profis.

Auf einer eigens eingerichteten Website wirbt LGs Partner für die 3D-Events (Bild: Valuable Group).

LG will seine 3D-TVs landesweit in Bars und Restaurants installieren, also an potenziellen Versammlungsorten für Fans, den sogenannten „X 3D Zones“. Die Valuable-Gruppe liefert dazu live den passenden 3D-Inhalt in Gestalt der vier Endspielbegegnungen der ersten Liga im April. Indische Cricket-Anhänger werden somit die Ersten sein, die an einer 3D-Übertragung eines Sportereignisses in ihrem Heimatland teilhaben.

„Durch diese Partnerschaft wird LG zum ersten Unternehmen, das ein Medienunternehmen aus Übersee mit 3D-Fernsehern beliefert. In dieser frühen Phase der 3D-TV-Entwicklung ist das ein sehr bedeutsamer Zielmarkt“, sagte Havis Kwon, Vizepräsident und Chef der LCD-Sparte bei LG. Die Vereinbarung solle die Position von LG im 3D-Fernsehmarkt in Indien sichern.

Das Modell, welches der Valuable Group zugedacht ist, wurde im August 2009 zuerst in Korea vorgestellt und ist weltweit einer der ersten für kommerziellen Einsatz erhältlichen 3D-Fernseher. Um den räumlichen Eindruck zu erlangen, müssen Polfilterbrillen aufgesetzt werden. Sie wurden speziell für ein Massenpublikum entwickelt und sind dementsprechend leicht und kostengünstig. Unabhängig vom Betrachtungswinkel oder der Entfernung vom Bildschirm soll sich damit eine gute 3D-Bildqualität erreichen lassen.

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