USA: Panasonic und BestBuy verkaufen 3D

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Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, beginnt Panasonic in dieser Woche mit dem Verkauf von 3D-Fernsehern in den Vereinigten Staaten. Kooperationspartner für die Markteinführung ist die Elektronikkette Best Buy, zudem sollen 3D-Spielfilme wie „Avatar“ den Absatz in den kommenden Monaten ankurbeln.

3D-Set: Viera VT20 mit Blu-Ray-Player und Shutterbrille (Bild: Panasonic)

Laut amerikanischen Medienberichten soll ein 50-Zoll-Modell des Typs Viera für 2.500 US-Dollar (1.831 Euro) kosten. Die Plasmageräte sollen auch in Bilddiagonalen von 54, 58 und 65 Zoll angeboten werden. Panasonic will laut Unternehmenspräsident Fumio Ohtsubo binnen eines Jahres rund eine Million 3D-Geräte weltweit verkaufen, 500.000 Exemplare davon allein in Nordamerika.

Best Buy will in mehreren Hundert großen Filialen Flachbildfernseher aufstellen, um dreidimensionales Fernsehen für die Kunden erlebbar zu machen, schreibt das WSJ. Verläuft der Start erfolgreich, denken die Partner über weitere Aktivitäten nach.

Panasonic ist weltweit Nummer vier der größten Flachbildschirmhersteller. Weiter vorn liegen Sony und LG, während Samsung recht unangefochten Platz eins behauptet. Mit 3D-Fernsehern erhoffen sich die Unterhaltungselektronikkonzerne steigende Gewinne beim Verkauf. Herkömmliche Flachbildfernseher sind mittlerweile so preiswert, dass die Gewinnmargen gegen null tendieren.

Bob Perry, Geschäftsbereichsleiter bei der Panasonic Consumer Electronics Company, verbrämt es so: „Fernsehen hat sich technisch erfolgreich weiterentwickelt: Von Schwarz-weiß zu Farbe, zu High Definition. Umfassende, total realistische 3D-Bilder waren bislang die letzte Grenze. Mit dem heutigen Tag wurde sie von Panasonic genommen.“ Best Buy sei dabei ein proaktiver und wichtiger Partner gewesen, man sei stolz, diesen Meilenstein gemeinsam erreicht zu haben.

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