Keine Pixelfehler: Displayhersteller KOE mit Zero-Bright-Dot-Strategie

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Pixelfehler sind ein unerwünschtes Phänomen auf TFT Displays und in der Regel ein Fertigungsfehler. Der Defekt selbst lässt sich in zwei Kategorien einteilen: entweder leuchtend rote, grüne oder blaue Subpixel bzw. ein weißer Punkt bei einem defektem Pixel oder ein dunkler schwarzer Punkt. Obwohl mit bloßem Augen oftmals nicht erkennbar, stören auch minimale Fehler der Subpixel eines LC-Displays den Nutzer erheblich.

Displayhersteller KOE mit Zero-Bright-Dot-Strategie (Bild: Data Modul)

Besonders unerfreulich wird es dann, wenn sich die Pixeldefekte im zentralen Teil des sichtbaren Anzeigebereichs befinden und einfach wahrzunehmen sind. In Applikationen, in denen eine herausragende optische Leistung unabdingbar und sicherheitsrelevant ist, sind diese Defekte nicht akzeptabel. Der Displayhersteller KOE (Kaohsiung Opto-Electronics) – Tochter der Japan Display Inc. (JDI) – hat nun eine spezielle Zero-Bright-Dot-Strategie entwickelt und die kosmetische Spezifikation seiner Rugged+ LC-Display Familie (von 3,5 bis 12,3 Zoll) verbessert und dementsprechend angepasst.

Durch den Einsatz der IPS-Technologie verringert sich die Blickwinkelabhängigkeit des Kontrastes und es werden Betrachtungswinkel von bis zu 170° Grad in alle Richtungen (links/rechts, oben/unten) erreicht. Durch die IPS-Technologie wird zudem eine hohe Farbsättigung mit guten Schwarzwerten ermöglicht. Die optisch verbesserten Rugged+ Displays sind speziell für den Einsatz in hochzuverlässigen Industrie-, Medizin-, Marine-, Automobil- und Luft- und Raumfahrtanwendungen konzipiert und für eine hohe mechanische Belastbarkeit mit erweitertem Temperaturbereich ausgelegt. Der Münchner Visual Solutions Spezialist DATA MODUL bietet ab sofort Ansteuerungskits mit den eigenen eMotion LCD Controller Boards.

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