Koreanische Panelgiganten dürfen nach China

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Wie die Digitimes berichtet, wird China mit hoher Wahrscheinlichkeit die Investitionsanträge der vier weltgrößten LCD-Panelhersteller genehmigen. Samsung Electronics, LG Display (LGD), AU Optronics (AUO) die die Chimei Innolux Corporation (CIC), die Panelriesen aus Korea, wollen laut Berichten von Marktkennern jeweils Produktionsstätten für die Front-end-Fertigung aufbauen.

Ursprünglich hatte die chinesische Regierung geplant, von den eingereichten Investitionsvorhaben der Koreaner nur eines zu erlauben, ein Entgegenkommen der Bewerber vermochte ihre Meinung jedoch zu ändern: Die Quote wurde verdoppelt, nachdem die Hersteller angeboten hatten, auf sämtliche steuerlichen Anreize zu verzichten.

Die sich überschlagende Nachfrage auf dem Markt in China wird von den LCD-Panelproduzenten als so attraktiv eingeschätzt, dass ein regelrechter Wettkampf für die Chance ausgebrochen ist, Panelfabriken in China zu eröffnen. Drei heimische Firmen, unter ihnen BOE Technology (Beijing) und TCL haben die Erlaubnis, die fortschrittlichsten Panelwerke aufzubauen, bereits erhalten.

Mit Argusaugen wacht Chinas Regierung über die Anzahl der Produktionsstätten – ein Überangebot soll den Quellen zufolge unbedingt vermieden werden. Bei der Herstellung von integrierten Schaltkreisen und Mikrochips beschäftigt sich die Front-end-Fabrikation unter anderem mit der Herstellung der elektrisch aktiven Bauelemente wie Transistoren und Kondensatoren.

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