LG Display verbessert in Quartal drei nur seinen Erlös

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Im dritten Quartal hat LG Display sein Vierteljahresergebnis von Quartal zwei um vier Prozent verbessert. Die Erlöse belaufen sich umgerechnet auf 4,27 Milliarden Euro. In Quartal drei 2009 hatten die Südkoreaner noch 15 Prozent weniger erlöst, berichtet die Digitimes.

Hoffnungsträger: LG rechnet mit einer Preiserholung bei den IT-Panels. (Bild: LG)

75 Prozent geringer fiel allerdings der Betriebsgewinn aus: Von rund 463 Millionen Euro im zweiten Quartal rutschte der Konzern auf 116 Millionen Euro zurück. Im Vergleichszeitraum des letzten Jahres war der operative Gewinn noch 73 Prozent höher gewesen. Auch der Gewinn vor Steuern – ca. 629 Millionen Euro – ist quartalsweise um 31 Prozent und in jährlicher Betrachtung um 32 Prozent abgesackt.

Beim Nettogewinn beträgt die Schrumpfungsrate 60 Prozent: Von 354 Millionen Euro im zweiten Quartal verringerte sich dieser Wert im folgenden auf etwa 143 Millionen Euro; auch hier fällt das Unternehmen mit 62 Prozent gegenüber 2009 deutlich ab. Im nachfrageschwachen und von hohem Lagervolumen geprägten Quartal hat das Unternehmen prinzipiell keinen Schaden erlitten: Der am 30. Oktober ermittelte Finanzmittelbestand beträgt zwei Milliarden Euro, die Eigenkapitalüberdeckung liegt 111 Prozent – LGs finanzielle Struktur bleibt stabil.

Insgesamt stellt der Konzern zwischen Juli und September 7,2 Millionen Quadratmeter Displayfläche her, zwölf Prozent mehr als im Quartal zuvor. Ein Quadratmeter kostete mit einem Durchschnittspreis von 559 Euro zehn Prozent weniger als vorher. Erlösbezogen machten TV-Panels mit 58 Prozent das Gros aus, gefolgt von Monitor- (19%) und Notebookpanels (15%). Acht Prozent des Gesamterlöses erwirtschaftete LG mit Handydisplays. Die Fertigungsstraßen liefen im betrachteten Zeitraum nur mit einer Auslastung im niedrigen 90er Bereich.

Im letzten Quartal wollen die Südkoreaner ihren Displayabsatz um mindestens fünf Prozent erhöhen und gehen dabei von günstigen Rahmenbedingungen aus: Laut LG kommt der Preisverfall voraussichtlich ins Stocken; besonders im IT-Panelbereich erwartet man stabile oder gar höhere Preise.

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