LG.Philips LCD setzt auf 18,9-Zoll-Widescreen-Format

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Die koreanische LG.Philips LCD , zukünftig LG Display, will in ihrer Fabrik der sechsten Generation (6G) ab Ende des dritten Quartals 2008 auch 18,9-Zoll-Widescreen-Panels fertigen. Aus einem Mutterglas könnten dort 24 solcher Panels geschnitten werden.

Um ihre Produktion effizienter zu gestalten, setzen auch taiwanesische Produzenten wie AUO und CMO auf neue Formate. Die Nachfrage nach mittelgroßen Bildschirmen steigt und so bietet CMO im Notebook-Segment 15- und 15,6-Zoll-Panels an.

AUO und Konkurrent CPT setzen hingegen auf Bilddiagonalen von 18,5 Zoll sowie 21,6 Zoll. Da die Bildschirmgrößen im Endverbrauchermarkt gerundet werden, kann ein 22-Zoll-Monitor somit zwischen 21,5 und 22,4 Zoll groß sein.

Ein 19-Zoll-Widescreen-Modell mit LG-Panel hat zukünftig reale 18,9 Zoll Bilddiagonale, mit AUO-Panel hingegen „nur“ 18,5 Zoll. Die „krummen“ Displaygrößen bringen auch Vorteile mit: Je weniger Verschnitt bei der Panelproduktion anfällt, desto günstiger können die Displays verkauft werden.

Bereits heute werden kaum exakt die in der Produktbeschreibung angegebenen Panelgrößen eingehalten. Manchmal findet sich in den detaillierten Spezifikationen oder im Handbuch des Monitors eine exakte Angabe zur Bilddiagonale, die somit Hinweise über den Hersteller des Panels liefern kann.

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