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LG und Sky schließen bisher größten 3D-TV-Deal

Der koreanische Elektronikkonzern LG Electronics und der britische Pay-TV-Anbieter BSkyB haben einen Vertrag über die Lieferung von 15.000 3D-fähigen Fernsehern geschlossen. Das teilte LG am Dienstag in einer Pressemitteilung mit.

Der Anbieter von Bezahlfernsehen will die Geräte für Live-Übertragungen von Profiliga-Fußball in den Pubs auf der Insel zur Verfügung stellen. Wie der Branchendienst „Digital Spy “ berichtet, soll „Sky 3D“, Europas erster Kanal des räumlichen Sehens, ab April exklusiv für Partner in der Gastronomie reserviert sein. Die Vermarktung des Kanals an Abonnenten soll erst zu einem späteren Zeitpunkt starten.

„LG will, dass mehr Kunden 3D-Fernsehen in Aktion erleben“, sagte Havis Kwon, LG-Vizepräsident und Chef der LCD-Sparte. „Öffentliche 3D-Übetragungen bringen Fans so nah ans Spielgeschehen, wie es nur möglich ist, ohne auch nur einen Fuß ins Stadion zu setzen.“ Partnerschaften wie diese sollen laut Kwon die Endkunden an die Technologie gewöhnen und werden von ihm als positiv und innovativ für die Panel-Industrie angesehen.

Bereits im Januar hatte LG für die Sky-Übertragung eines Erstligamatchs zwischen Arsenal London und Manchester United die 3D-Technik in neun ausgesuchten Pubs getestet. Die Akzeptanz der Gäste war demnach groß genug für eine landesweite Umsetzung der Idee.

Sky ist nur einer der großen Partner, die LG sich weltweit zum Umsetzen seiner Strategie, Sportereignisse öffentlich dreidimensional vorzuführen, gesucht hat. Erst kürzlich hatte das Unternehmen angekündigt, zusammen mit dem indischen Medienriesen Valuable Group die Endspiele der Cricket-Profiliga in ähnlicher Weise zu präsentieren .

In Amerika hat sich LG mit dem CBS Sports und der National Collegiate Athletic Association (NCAA ) zusammengeschlossen, um die „Final Four“-Spiele der Basketballmeisterschaft der Männer räumlich werden zu lassen.

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