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LG weitet 8G-Produktion aus

LG Display will einer Meldung der Digitimes zufolge rund 1,5 Billionen Won (1,31 Milliarden Dollar) in die Erweiterung seiner 8G-Produktion stecken. Die Investition soll sich profitabel für LGs Engagement auf dem schnell wachsenden Markt für großformatige LCD-Fernseher auswirken.

Um sich mittel- bis langfristig einen deutlichen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, entschied sich das Unternehmen, in die „P8E+“-Fertigungsstraße seines P8-Gebäudes im Paju Display Cluster zu investieren. Die Entscheidung dafür traf der Verwaltungsrat am 12. März basierend auf Berichten über das Marktumfeld und zur derzeitigen Produktionskapazität.

Wie schon die existierenden 8G-Straßen P8 und P8E soll die P8E+ in der Hauptsache zur Herstellung von 55-, 47- und 32-Zoll-Fernsepanels dienen. Diese werden aus Glassubstrat-Trägern mit 2.200 mal 2.500 Millimetern geschnitten. Die neue Produktionsanlage soll in der ersten Jahreshälfte 2011 in Betrieb genommen werden und monatlich 68.000 Trägergläser verarbeiten.

Erst kürzlich hatte LG in seine Fertigungsstraßen der achten Generation investiert: P8 nahm schon im ersten Quartal 2009 die Produktion auf; P8E soll in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Gesichert durch fortlaufende Investitionsmaßnahmen, hofft das Unternehmen, genügend Kapazität bündeln zu können, um der starken Marktnachfrage begegnen zu können. Zudem will man eine starke Position innerhalb der zunehmend konkurrenzfreudigen LCD-Industrie aufbauen.

Young Soo Kwon, CEO und Vorsitzender von LG Display, teilte mit, dass die Entscheidung für die neue Produktionsstraße in Anbetracht der starken Kundennachfrage gefallen sei. Mittel- bis langfristig werde diese, angetrieben von LED- und 3D-Technik und den wachsenden Märkten Chinas sowie einiger Schwellenländer, weiter ansteigen.

Die Marktforscher von DisplaySearch stellten bereits 2008 fest, dass der Markt für LCD-Fernseher die 100-Millionen-Marke überschritten hatte. Ihre Prognose sieht vor, dass sich die Zahlen von 160 Millionen Geräten im Jahr 2009 in den nächsten zwei Jahren auf 184 bzw. 204 Millionen erhöhen werden.

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