Marktgerücht – Corsair plant, in den Monitor-Markt einzusteigen

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Beim Namen Corsair denkt man wohl in erster Linie an die Speicherriegel im eigenen Rechner. Allerdings bietet der amerikanische Hersteller auch Netzteile, PC-Gehäuse, PC- und CPU-Kühlungen sowie Solid-State-Datenspeicher an. Unter dem Namen Corsair Gaming werden Tastaturen, Mäuse, Headsets und Mauspads für E-Sport-Profis und leidenschaftliche Gamer angeboten. Und genau in diesem Segment plant Corsair, jetzt wohl auch Gaming-Monitore anzubieten.

Arbeitsplatz mit 21:9 Monitor
Gibt es bald Gaming-Monitore von Corsair? (Symbolfoto) (Bild: Redd Angelo)

Die Schlussfolgerung wurde gezogen, nachdem Corsair eine Stellenanzeige auf der Jobbörse indeed.com geschaltet hat und einen Produktmanager für Monitore sucht. Anhand der Stellenbeschreibung ist aber zu erahnen, dass die Pläne des Unternehmens noch in einem frühen Stadium sind. Die Aufgabe des neuen Produktmanagers besteht zuerst einmal in der Sondierung des Monitormarktes und der Entwicklung von Produktstrategien. Erst wenn diese Aufgaben zufriedenstellend geklärt sind, soll mit der eigentlichen Produktentwicklung begonnen werden.

Gamer, die jetzt schon begeistert in die Hände klatschen, sollten vorerst auf ein anderes Pferd setzen, denn bis es den ersten Corsair-Monitor zu kaufen gibt, dürfte es noch einige Zeit dauern. Die Strategie von Corsair ist nachvollziehbar, denn dedizierte Gaming-Monitore sind derzeit sehr gefragt, und fast alle Monitorhersteller präsentieren immer neue Gaming-Displays im Produktsortiment. Rückblickend kann zumindest davon ausgegangen werden, dass es sich um ein High-End-Produkt handeln dürfte. Denn wenn Corsair ein neues Produkt am Markt lanciert, dann ist es qualitativ meist hochwertig.

Wer sich nun für den neuen Job als Produktmanager interessiert, muss schon einiges auf dem Kasten haben. So wird eine fünfjährige Berufserfahrung im Produktmanagement und ein Bachelor in Marketing, VWL, Technik oder Computerwissenschaften erwartet. Und reiselustig sollte man auch sein, denn 30 Prozent Reisetätigkeit werden verlangt.

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