Mittlere Verluste: Chimei Innolux mit Februar- und Q4/10-Ergebnissen

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Im Februar 2011 generierte CMIs LCD-Sparte mit einem Umsatz von 37,4 Milliarden NT-Dollar (916,52 Millionen Euro) ein Minus von 7,4 Prozent. Die Januar-Februar-Umsätze belaufen sich auf 1,9 Milliarden Euro. Der Monat mit den fehlenden Arbeitstagen bescherte CMI 10,7 Prozent weniger Großformatpanels, insgesamt 9,7 Millionen. Um 14,9 Prozent fiel der Absatz von kleineren Panels, zurück auf 29,3 Millionen.

Kartellstrafe und Nettoverluste – 2010 war kein besonders gutes Jahr für CMI. (Bild: CMI)

Das vierte Quartal 2010 brachte Konzernumsatzerlöse von circa 3,2 Milliarden Euro, ein Verlust von 4,9 Prozent seit Quartal drei. Die Bruttoverluste liegen bei 236 Millionen Euro und die Bruttospanne weist ein Minus von 7,4 Prozent auf. Die Betriebsverluste summieren sich auf 17,8 Milliarden NT-Dollar; negativ ist auch die Gewinnspanne: 13,6 Prozent. Der Nettoverlust wird mit 591,33 Millionen Euro angegeben. Die Quartalsverluste gehen hauptsächlich darauf zurück, dass CMI die Kartellstrafe der Europäischen Kommission von 300 Millionen Euro einberechnet hat.

CMI verkaufte in Quartal vier 33,64 Millionen große Panels (plus 9,9 Prozent) zum Durchschnittspreis von 71,73 Euro. Das Absatzvolumen kleinerer Panels stieg um 13,6 Prozent auf 123,1 Millionen, die Erlöse aus dem Geschäftszweig kletterten insgesamt um 10,5 Prozent auf 700,6 Millionen Euro. 2010 wurden 115,66 Millionen große und 394,94 Millionen kleinere Panels verkauft.

68 Prozent der Gesamteinnahmen stammen aus dem Verkauf von TV-Panels und LCD-Monitoren. Notebook-Panels waren nur zu sechs, kleinere Displays zu 22 Prozent vertreten. Produkte bis zehn Zoll hatten 23 Prozent am Gesamterlös, gefolgt von Panels bis 20 Zoll (23%). Der Löwenanteil entfiel auf Panels bis 30 Zoll (29%), weitere 16 Prozent auf Displays bis 40 Zoll und neun Prozent auf größere Panels.

2010 ist der Konzernumsatzerlös der LCD-Sparte gleich 11,76 Milliarden Euro, das Bruttoeinkommen beträgt 480,08 Millionen und die Bruttospanne entspricht 4,1 Prozent. Die Betriebsverluste belaufen sich auf 149,49 Millionen und die operative Marge liegt bei minus 1,3 Prozent. CMI spricht von 363,67 Millionen Euro Nettoverlust.

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