Monitore wieder teurer, höhere Preisdifferenz zwischen LED- und CCFL-Modellen

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Laut Digitimes Research haben sich Monitore im November 2011 wieder leicht verteuert. Branchenkenner deuten eine rückläufige Entwicklung an: Weil die Margen für Modelle mit CCFL-Backlight keine Preiszugeständnisse mehr zulassen, ist die Preisuntergrenze bei diesen Monitoren erreicht. Bei den LED-beleuchteten Displays gibt es jedoch noch Spielraum, der allerdings nicht zwangsläufig an den Endkunden weitergereicht wird.

Der weltweite Marktanteil von Displays mit LED-Backlight liegt 2011 maximal bei 60 Prozent. (Foto: Samsung)

Immerhin hat sich der Absatz von LED-Monitoren weniger positiv entwickelt als Schätzungen nahelegten – ein Grund dafür, dass die preisgünstigeren CCFL-Produkte wieder verstärkt auf den Markt drängen; ein Comeback, dass sogar einen Preisaufschlag beinhalten könnte. Prognosen, wonach die LED-Technologie 2011 eine globale Marktdurchdringung von bis zu 70 Prozent erreichen würde, erfüllen sich wohl nur im Weihnachtsgeschäft, wohingegen der durchschnittliche LED-Anteil ganzjährig voraussichtlich zwischen 50 und 60 Prozent liegt, berichtet die Digitimes.

Daher gibt es in letzter Zeit Anzeichen für einen Anstieg des Durchschnittspreises, auch der Preisunterschied zwischen CCFL und LED weitet sich wieder aus. Seit dem zweiten Quartal 2011 war die Preisdifferenz bei 22-Zoll-Monitoren gleich null, im Segment mit 24 Zoll hat sich der Unterschied bis auf 5 Prozent nivelliert. Branchenkenner sehen die LED-Marktquote allerdings nicht bedroht, da LED sicheren Mainstream-Status erreicht habe.

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