NEC bringt mit NC900C neuen digitalen Kinoprojektor auf den Markt

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NEC Display Solutions Europe präsentiert seinen neuen digitalen Kinoprojektor NC900C. Das kompakte Gerät ist nach Sicherheits- und Technologiestandards der Digital Cinema Initiatives (DCI) zertifiziert und speziell für Leinwände kleiner Größen entwickelt.

Der NC900C ist der erste digitale Kinoprojektor, der über den neuen S2K-Chipsatz von Texas Instruments verfügt. Damit ist bei Kinoleinwänden jeder Größe eine optimale Bildqualität garantiert: Das Gerät eignet sich für den Einsatz in kleinen Lichtspielhäusern, bei Kunstausstellungen, Open-Air-Filmtheatern und in universitären sowie öffentlichen Gebäuden. Selbst Projektionsflächen von bis zu neun Metern Breite meistert das Gerät bei einem Reflektionsfaktor von 1,8. Der NC900C unterstützt hohe Frame-Raten und ist damit optimal für 3D-Filme geeignet.

Darüber hinaus zeichnet sich der NC900C durch sehr niedrige Gesamtbetriebskosten aus. Branchenweit ist der digitale Kinoprojektor das erste Modell mit Zwei-Lampen-Technik. Der Vorteil: fällt eine aus, gibt es dennoch keinen Black-Screen. Die Lampen sind leicht auswechselbar.

Zudem können Nutzer den NC900C einfach transportieren: Mit Maßen von 621 x 798 x 314 Millimetern und einem Gewicht von 43 Kilogramm lässt er sich sogar problemlos an der Decke befestigen.

Der Projektor zeichnet sich nicht nur durch seine kompakte Größe aus. Im Gerät selbst sind ein Integrated Media Block (IMB) und ein Server mit SMS-Software (Screen Management Software) verbaut. Zudem verfügt der Projektor über ein eingebautes Lampennetzteil und kommt ohne Hitzeabzug aus.

NEC NC900C (Bild: NEC)[/i]

Der integrierte Media-Server (IMS) des NC900C wird auch in anderen Digital-Cinema-Projektoren von NEC enthalten sein.

Über ein Bajonett-System kann der Nutzer den NC900C mit einer Vielzahl von Objektiven betreiben. Diese sind mit motorisierter Zoom-, Fokus- und Lens-Shift-Funktion erhältlich.

Nutzer des NC900C haben außerdem mehrere Möglichkeiten, ihn an andere Geräte anzuschließen: Er verfügt unter anderem über eine HDMI-1.4a- und zwei HDSDI-3G-Schnittestellen sowie zwei Gigabit-Ethernet-Verbindungen. Bilder und Filme lassen sich auf dem integrierten RAID-5-Server mit Speicherkapazität von 1,5 Terabyte ablegen.

Der NC900C ist ab Ende Herbst 2012 erhältlich.

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... ist Geschäftsführer der PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG und darüber hinaus Chefredakteur von PRAD. Er stellte im März 2002 die Internetseite Prad.de mit dem Schwerpunkt Display Technologie online. Privat gilt er als absoluter Serienjunkie und Netflix Fan.

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