Neue Sony-Peripherie rüstet 2D-Laptops zu 3D-Modellen um

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Mancherlei Zubehörteil findet sich im Gepäck von Notebook-Besitzern, selbst mit tragbaren Monitoren ist neuerdings zu rechnen. Ein neues Peripherie-Gerät von Sony ist nicht einmal das: Die lediglich drei Millimeter dicke Scheibe dient nur als Monitoraufsatz. Erstmals vorgestellt auf der IFA 2011, ermöglicht es die dünne Platte, 3D-Bilder ohne Brille auf einem 2D-Notebook-Bildschirm darzustellen – die 3D-Sehhilfe kann also künftig zuhause bleiben.

Man darf gespannt sein: Verhilft Sonys 3D-Upgrade auch anderen Laptops zur brillenlosen Tiefenoptik? (Logo: Sony)

Der 15,5-Zoll-Aufsatz arbeitet mit der stereoskopischen Methode: Durch die Anordnung von Linsen mit halbkreisförmigem Querschnitt wird eine Parallaxe erschaffen – der Bildschirminhalt ändert sich scheinbar, wenn der Betrachter seine Perspektive wechselt. Eine dazugehörige Spezialsoftware verfolgt das Gesicht des Benutzers über die Laptop-Webcam und erstellt 3D-Bilder für seine jeweilige Position, indem sie den 3D-Content für das rechte und linke Auge anpasst.

Die Erkennung funktioniert aus einem Abstand von 30 bis 100 Zentimetern. Der Kopf des Betrachters muss sich jedoch innerhalb eines horizontalen Einblickwinkels von 60 bis 120 Grad befinden. Berichten zufolge wird das Bundle aus Display-Scheibe und Software gemeinsam mit 15,5-Zöller Sony Vaio VPCSE1Z9E (S-Serie) in Europa im Oktober veröffentlicht. Einzeln soll das 3D-Paket 129 Euro kosten, was nahe legt, dass möglicherweise auch Besitzer von Laptops anderer Marken in den Genuss des 3D-Upgrades kommen.

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