Nur Spielerei: Briten nehmen 3D nicht ernst

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Allen Bemühungen der TV-Industrie und Hollywoods zum Trotz halten die Briten 3D-Kino für eine Spielerei. Das zumindest besagt eine Studie, die die Gewohnheiten britischer Kinogänger untersuchte. Ergebnis: Kein 3D-Film ist verlockend genug, um dafür eine Brille zu tragen.

Konkret sind 41 Prozent der Befragten der Auffassung, dreidimensionale Filme seien nur eine Spielerei. Der Prozentsatz derer, die die neue Technologie ernst nehmen, ist deutlich kleiner (22%).

Not amused: Filme durch eine 3D-Brille anzuschauen, lässt britische Kinogänger weitgehend kalt. (Foto: RealD)

Durchgeführt wurde die Studie von YouGov, nach eigenen Angaben das meistzitierte Marktforschungsunternehmen in Großbritannien. Von den 2.796 Teilnehmern gaben 47 Prozent an, einem Film mit räumlicher Tiefenwirkung den Vorzug gegenüber einem in der zweiten Dimension angesiedelten Kinospaß zu geben. Demgegenüber äußerten 48 Prozent, sie seien keinesfalls bereit, mehr Geld für einen 3D-Film auszugeben.

Auf die Frage, ob 3D die Zukunft des Kinos sei, antworteten nur 27 Prozent mit Ja – im Vergleich zu 33 Prozent mit gegenteiliger Meinung. Nur 19 Prozent meinen, das Tiefenoptik-Feature steigere die Qualität eines Films, während 36 Prozent dies verneinen.

Regelrecht abgewatscht wird die Hoffnung der TV-Branche, dass brillenlose 3D-Technologie mehr Menschen ins Kino locken wird: Laut YouGov sagten satte 40 Prozent, die Sehhilfe beeinflusse ihre Einstellung gegenüber 3D nicht.

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