Outsourcing-Profiteure: Foxconn will 17 Mio. LCD-TVs und TPV 20 Mio. Monitore verkaufen

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Brancheninsider trauen Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) 2011 die Absatzmarke von bis zu 17 Millionen LCD-Fernsehern zu. Neben einigen chinesischen Auftraggebern wie Suning und Gome löst Sony gewaltige Bestellungen aus, berichtet das Branchenportal Digitimes. Die Japaner arbeiten bereits seit Längerem eng mit dem Auftragsfertiger zusammen , dessen Produktionsunterstützung helfen soll, ihr TV-Business rentabel zu machen.

Foxconn besitzt bereits zwei Sony-Werke in Mexiko und der Slowakei. (Logo: Foxconn)

Allerdings warnen die von der Digitimes zitierten Quellen vor einer Beschneidung von Foxconns LCD-TV-Absatz durch die kürzlich korrigierte Absatzprognose der Japaner. Weil der Elektronikkonzern in Quartal zwei nur 4,9 Millionen seiner Flachbild-TVs absetzte, korrigierte die Unternehmensführung die Zielvorgabe für das Gesamtjahr von 27 auf 22 Millionen Geräte.

Von anderer Seite heißt es hingegen, dass die Bestellungen von LCD-TVs durch Sony in diesem Jahr wesentlich umfangreicher ausfallen sollen als im Vorjahr. Foxconn verweigerte jegliche Aussage über die Bestellmengen einzelner Kunden. Außer Sony soll eine ganze Reihe von TV-Herstellern ihr Ordervolumen ebenfalls gesenkt haben. Davon betroffen seien vor allem Modelle mit Displaygrößen zwischen 32 und 37 Zoll.

TPV Technology, Großlieferant von Flachbild-TVs und Monitoren, lässt ebenso 50 Prozent der für Philips produzierten TV-Geräte durch Outsourcing herstellen. Im Monitorbereich rechnet das Unternehmen damit, 2011 mehr als 20 Millionen TFT-Bildschirme unter den bekannten Labels Philips und AOC sowie den eher unbekannten Marken Topview und Envision zu fertigen, im Folgejahr sollen es einer Prognose gemäß schon 30 Millionen sein.

Mit zehn Millionen Einheiten entfällt die Mehrzahl auf Philips-Monitore, hinzu kommen bis zu sieben Millionen AOC-Displays. Im ersten Quartal 2011 besetzte AOC in China den ersten Verkaufsrang mit einem Flachbild-TV-Anteil von 22 Prozent. Mit bis zu 17 Prozent rangierte Philips lediglich auf Rang drei.

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