Panasonic: Entlassungen und Fabrikschließungen möglich

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Gerüchten zufolge will Panasonic Stellen streichen und Fabriken schließen, um Verluste aus dem TV-Geschäft abzufangen. Unternehmensnahe Quellen sprechen davon, dass die Plasma-TV-Produktion erheblich reduziert werden soll, außerdem sollen tausend Arbeitsplätze gefährdet sein.

Baldiges Aus? Das Plasma-Werk in Amagasaki nahm erst 2007 die Produktion auf. (Foto: Panasonic)

Man prüfe derzeit noch die möglichen Optionen, heißt es von offizieller Seite. Angesichts des intensiven Wettbewerbs mit südkoreanischen Rivalen wie Samsung sehen Branchenkenner die Maßnahmen als einzige Möglichkeit für Panasonic, seine Verluste einzudämmen. Gerüchten zufolge soll die Plasma-TV-Herstellung in Panasonics Amagasaki-Werk zum Ende des nächsten Geschäftsjahres auslaufen. Außerdem steht ein LCD-Werk in Mobara zum Verkauf, heißt es weiter.

Bereits im April 2011 hat Panasonic angekündigt, innerhalb der nächsten zwei Jahre bis zu 17.000 Stellen zu streichen und einer Reihe von Fabriken zu schließen. Auf diese Weise könnte der Konzern Kosten einsparen und Überschneidungen eliminieren, die durch die Übernahme von Sanyo entstanden sind. Dass der Wettbewerb gegen Südkoreas Hersteller für japanische Unternehmen wie Panasonic, Sharp und Sony so schwierig ist, wird auch zum Teil mit der Aufwertung des Yen als Folge von Währungsschwankungen begründet.

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