Panasonic verkauft Panel-Fabrik an Japan Display

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Panasonic verkauft eins seiner wichtigsten TV-Panel-Werke an Japan Display . Die von Sony, Toshiba, Hitachi und der staatlich finanzierten Investment-Gesellschaft INCJ formierte Allianz zur Herstellung kleinerer Panels will die anhaltenden Verluste der Panelsparten aller Beteiligten eindämmen. Das japanische Panel- und TV-Geschäft ist durch die Aufwertung des Yen und durch ausländische Wettbewerber wie Samsung und Vizio unter Druck geraten.

Innovative Paneltechnologie soll die „Massenware“ Flachbildfernseher wieder rentabler machen. (Bild, Logo: Panasonic)

Der Verkauf ist Teil einer größeren Umstrukturierung von Panasonics TV-Sparte, die ebenfalls rote Zahlen schreibt. Um im nächsten Geschäftsjahr wieder rentabel zu sein, wird außerdem die Herstellungskapazität reduziert. Nachdem der Verkauf des Panelwerks in der Chiba-Präfaktur im April 2012 abgewickelt ist, betreibt Panasonic nur noch eine Fabrik in Japan, schreibt die PCWorld. Laut INCJ will das Joint Venture das Werk östlich von Tokyo mit einer neuen Fertigungsstraße für kleinere Displays aufrüsten.

Auch Sharp rüstet Produktionsstrecken für die Fertigung von Smartphone- und Tablet-Panels mit Bildschirmdiagonalen von bis zu zehn Zoll um. In diesem Fall geht die Umstrukturierung intern vonstatten. Die Fokussierung auf den Markt für kleinere Displays ist ein Eingeständnis des Scheiterns: Bislang war der Versuch der Japaner, die zur Massenware gewordenen großen Panels mit 3D- und Bildverbesserungstechnologien wie IPS und hohen Auflösungen rentabler zu machen, wenig erfolgreich.

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