PG35VQ: ASUS plant Firmware-Update gegen Bildfehler (Update)

Flickering und fehlerhafte Scanlines sollen in Kürze ausgemerzt werden

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(Originalmeldung vom 02.12.2019, 12:53 Uhr) Die Gaming-Bildschirme ASUS ROG Swift PG35VQ und Acer Predator X35 sind jeweils im 2.000-Euro-Bereich angesiedelt und nahezu baugleich. Beide setzen auf VA-Technologie mit UWQHD-Auflösung (3440 x 1440 Pixel), bis zu 200 Hz Bildwiederholfrequenz, DisplayHDR 1000, G-Sync Ultimate und ein 512 Zonen starkes „Full-Array Local Dimming“. Und in beiden Fällen berichten manche Käufer und Fachtests von ärgerlichen Darstellungsfehlern.

ASUS ROG Swift PG35VQ (Bild: ASUS)
Der PG35VQ erhält bald ein Firmware-Update gegen Darstellungsfehler (Bild: ASUS)

Konkret soll es sporadisch zu einem Flackern und zu fehlerhaften Zeilenartefakten/Scanlines vor allem in Spielen kommen. Wie weit verbreitet die Probleme bei den auf dem Markt erhältlichen Modellen sind, kann nur spekuliert werden. Aufgrund des Preisbereiches der Geräte ist die Verärgerung betroffener Besitzer jedenfalls verständlich. Doch zumindest seitens ASUS scheint Abhilfe in Sicht zu sein. Das taiwanische Unternehmen habe die Ursache für die beschriebenen Fehlerfälle identifiziert: Das eingesetzte Panel (AU Optronics M350QVR01.7) könne demnach mit bestimmten Farbmustern nicht umgehen und produziere dann obiges Verhalten.

Für Ende Dezember 2019 ist daher ein Firmware-Update angesetzt, mit dem das Flackern und die Scanlines auf dem PG35VQ der Vergangenheit angehören sollen. Nur jene Exemplare, deren Seriennummern an zweiter Stelle eine „6“ tragen (als Beispiel nennt ASUS „J6LMQS002053“), können aktualisiert werden – ein Indiz, dass womöglich nur bestimmte Produktionschargen betroffen sind. Aus dem Hause Acer ist derweil noch nichts bezüglich einer neuen Firmware zu vernehmen, doch dürfte der Hersteller vermutlich zeitnah nachziehen. (Quelle: ASUS via TFT Central)

Nachtrag (10.12.2019, 13:40 Uhr): Zwischenzeitlich hat ASUS die Infoseite aktualisiert und listet neben der „6“ nun auch „7“, „8“‚, „9“, „A“ und „B“ als mit dem Firmware-Update kompatible Seriennummernbestandteile, die jeweils an zweiter Stelle stehen müssen. Der Hersteller scheint also sukzessiv die Produktionschargen des PG35VQ auf obige Fehler zu prüfen und die Firmware entsprechend anzupassen.

Nachtrag (16.12.2019, 11:24 Uhr): Wie ASUS Deutschland uns auf Anfrage mitteilte, soll es Ende Dezember 2019 ein Firmware-Tool geben, das auch Seriennummern mit einer „5“ an zweiter Stelle abdeckt.

Nachtrag (17.12.2019, 11:54 Uhr): Nach ASUS will nun auch Acer mit einem Firmware-Update für seinen baugleichen Predator X35 nachziehen. Noch diesen Monat soll die Freigabe erfolgen – zumindest in den USA. Kompatibel sein werden zunächst Modelle, deren Seriennummern an 11. bis 13. Stelle eine Zahlenreihe von 949 oder niedriger tragen (Beispiel: MMTG4SG001924023F38511). (Quelle: Acer via TFT Central)

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8 KOMMENTARE

  1. Ich habe heute mit Asus Deutschland gesprochen und bekam die Mitteilung das die Firmware keinesfalls daheim durch den Kunden vorgenommen werden könne, sondern demnach der Monitor eingeschickt werden muss. Dauer des Prozesses wurde mit ca. 5 Tagen angegeben.

  2. Hallo,
    ich habe als zweite Nummer eine 5 bei meinem PG35VQ und habe ebenfalls Flickering und Scanlines.
    Der Asus Support wusste nicht bescheid, könntet ihr vielleicht nochmal bei Asus nachhaken?
    MfG

  3. Da es nur für S/N mit ‚6,‘ ‚7,‘ ‚8,‘ ‚9‘, ‚A‘, ‚B‘ als zweites Zeichen gilt:
    Sind die anderen Monitore von diesem Fehler also nicht betroffen, oder bekommen die kein FW Update?
    Sprich, ist man mit anderartiger S/N fein raus, oder hat man pech?
    Danke!

    • Wie in der News angedeutet, kann man diesbezüglich bisher nur spekulieren. Beide Szenarien sind denkbar. Sollten auch andere Chargen betroffen sein, dürfte aber mittelfristig vermutlich schon noch ein Firmware-Update dafür folgen.

      • Ja, habe grad Asus GER und US kontaktiert… in Deutschland will man noch gar nichts zum Update sagen (weil noch nicht released; obwohl fertig).
        In Amerika wurde ich jetzt an die nächste Supportstufe geleitet. Mal schauen wann die sich melden.

        • den deutschen Support kannst du vergessen… ich habe mehrere Kontakte gehabt und habe dann mit dem US Support geschrieben

          das ist einfach lächerlich was man da teilweise für Antworten bekommt und immer dieses ja.. irgendwann.. hmm ok … mal gucken

          die Monitore kosten 2500-2800€ dann sollen die gefälligst Premium-Support leisten und NVidia das nächste mal das variable Overdrive an VA Panel anpassen und nicht 1:1 vom IPS übernehmen

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